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Bekenntnisse
Entstehung
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143
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Sechstes Buch.

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dies Eitle und Leere! Wenden wir uns einzig aufder Wahrheit Erforschung! Dies Leben ist elend, derTod ungewiß. Wenn er uns plötzlich beschleicht, wiewandern wir von hier? Wo lernen wir, was wirhier versäumten? Oder erwartet uns nicht vielmehrStrafe für die Versaumung? Wie, wenn der Todselbst alle Sorg' und alles Gefühl hinwegnahm' undendigte? Also auch Danach ist zu forschen! Aberferne seis, daß es also sei. Es ist nicht umsonst, esist nicht eitel, daß in solcher Herrlichkeit das Ansehndes christlichen Glaubens ausgebreitet ist durch dieganze Welt. Wie geschähe so vieles und so großesvon oben her für uns, wenn durch den Tod des Lei-bes auch das'Leben der Seele verlösche? Was weilenwir also, der Welt Hoffnungen aufzugeben, und unsganz dahin zu wenden, Gott zu suchen und ein glück-seliges Leben? Doch warte! Auch anmuthvoll sindjene Dinge, und sie haben eigne nicht geringe Süße.Nicht leicht entzieht sich ihnen der Geist, weil esschändlich ist, zu ihnen wiederzukehren. Siehe! wieist es schon so viel, irgend eine Ebrenstelle zu errei-chen? Und was verlangt man mehr? Und genughaben wir der wichtigen Freund', um nichts anderesals dies, und es mit Eile zu betreiben. Vielleicht er-halt man einen Prasidat, und man nimmt ein Weibmit einigem Geld, auf das unsre Ausgaben uns nichtbeschweren: und das ist unsrcr Wünsche Ziel. Vielegroße Männer, nachahmungswürdige, hatten Wei-ber, und beflissen sich doch des Studiums der Weis-heit.