Sechstes Buch.
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Sachen Verdacht hatte, damit er doch endlich sähe,von wem solches geschähe. Nun aber hatte der Mannoft den Alypius im Haus eines Senators gesehn, dener manchmal besuchte. Er faßte den Schnellerkanntenbei der Hand, und führt' ihn aus der Menge; und,fragend nach der Ursache dieses schlimmen Handels,erfuhr er, was vorgefallen war, und hieß dann allesdas tobende und dräuende Volk mit ihm gehn. Undsie kamen zu dem Hause jenes Jünglings, der denDiebstahl begangen hatte. Ein Knab' aber stand vorder Thüre, der noch so' klein war, daß er ohne Furchtvor seinem Herrn alles leicht entdecken konnte, indemer ncmlich auf dem Markt hinter ihm gegangen war.Dessen sich erinnernd sagt' es Alypius dem Baumei-ster. Doch dieser zeigte die Axt dem Knaben, fragend,wessen sie wäre? Unser! sprach der Knab' ohne Zau-dern. Auf weitere Fragen erzählt' er das Übrige. Sosiel nun auf dieses Haus die That, und beschämtward das Volk, das bereits über ihn triumphirt hatt',und Er, der künftige Ausspender deines Worts, undEntscheider so manches Streits in deiner Kirche, gingerfahrner und belehrter hinweg.
Diesen also hatt' ich zu Rom gefunden, und erhing mir an mit festem Bund, und reisete mit mirnach Mailand, sowohl um mich nicht zu verlassen, alsauch um die erlernte Redekunde, mehr nach seinerEltern Wunsch als seinem eignen, auszuüben. Dortzu Rom handelt' er als Beisitzer mit bewunderterEnthaltsamkeit, während er desto mehr jene bewun-derte, die das Gold der Unschuld vorzogen. Auch ward