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Bekenntnisse
Entstehung
Seite
138
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133 A. Augustinus Bekenntnisse.

lassen, als daß er, ein so großer Mann in der Zu-kunft, schon zu lernen begänne, wie nicht leicht derMensch den Menschen verdammen müßte mit verweg-ner Leichtgläubigkeit. Er wandelte ncmlich vor demTribunal einsam mit Tafel und Griffel, und sieh! einJüngling aus der Schüler Zahl, der wirkliche Dieb,heimlich versehn mit einer Art, trat, ohne daß jeneres sah, zu den Bleigittern, die an der Wechslerstatte sichbefinden, und begann das Blei abzuhauen. Die Wechs-ler innerhalb hörten den Schall der Axt, wurden aufmerk-sam, und sandten hin, zu ergreifen, wen man irgendsfände. Er aber hörte kolnmen, ließ sein Werkzeugzurück, und ging davon, fürchtend ertappt zu werden.Alypius aber, der ihn nicht hinein, doch jetzt her-ausgehn, und schnell hinwegeilen sah, wünschte dieUrsache zu wissen, ging hinein, und stand und be-trachtete voll Verwunderung das gefundene Beil, undsiehe! Jene die ausgesandt waren, fanden ihn alleinmit dem Eisen in der Hand, von dessen Schalle ge-reizt sie herkamen. Sie ergriffen, zogen ihn fort, unddie versammelten Marktbewohner wünschten ihnen Glückzur Ertappung des offenbaren Diebes; und drauf warder hinwcggeführt, dem Richter vorgestellt zu werden.Doch dicß war Lehre genug für ihn. Denn schnellkamst du der Unschuld zu Hülfe, deren einziger ZeugeDu warst. Denn da er zur Haft oder Strafe geführtward, kam ihnen ein Baumeister entgegen, der vor-züglich Aufsicht hatt' über die öffentlichen Arbeiten.Jene freuten sich besonders, ihm begegnet zu sein,indem er auf sie wegen der vom Markte gestohlenen