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Bekenntnisse
Entstehung
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137
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Sechstes Buch.

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gleichsam bereit, was er auch sähe zu verachten, undihm zu trotzen, öffnet' er die Augen: und eine größreWund' empfing er in seiner Seel', als Jener, den erzu sehen wünscht', in seinem Leib, und elender stürzt'er dahin, als Jener, bei dessen Falle das Geschrei ent-stand, was in seine Ohren drang, und seine Augenaufschloß, damit geschlagen würd' und niedergeworfensein Geist, mehr verwegen als stark, und desto schwa-cher, je mehr er Sich zutraute, was nur Du verleihenkonntest. , Denn sobald er das Blut sah, trank erGrausamkeit ein, und er wandte sich nicht hinweg,sondern heftete den Blick hin;, sog Mordlieb', undwüßt' es nicht; und ergötzte sich am Laster des Wett-kampfs, und berauschte sich in blutiger Wollust. Under war nicht mehr, der gekommen, sondern der MengeEiner, zu der er gekommen war, wirklich denen gleich,die ihn herführten. Kurz: er sah, schrie, entbrannte,trug mit sich hinweg die Thorheit, die ihn reizte, wie-der Hinzugehn, nicht allein mit Jenen die zuerst ihnhinzogen, sondern auch eher als sie, und wieder andremit hinziehend. Und dennoch errettetest du ihn davonmit starker erbarmender Hand, und lehrtest ihn, nichtsich, sondern Dir vertrauen: doch erst lang hernach.

Diese Geschichte ward niedergelegt in seinem Ge-dächtnis als Arznei für die Zukunft. Denn auch Je-nes, daß du ihn, als er mich hörte zu Karthago, undMittags im Forum übersann, was er herzusagen hatte,wie sich Schüler zu üben pflegen, von den Hüterndes Forum als Dieb ergreifen ließest, hast du, unserGott, wie ich glaub', aus keiner andern Ursache zuge-