Fünftes Buch.
99
sehn, was sie zahlen, und den Verstand, womit siezahlen: und deiner Weisheit isi keine Zahl. Er selbstaber, der Eingeborne, ist uns Weisheit geworden undGerechtigkeit und Heiligung; und er ist gezahlt unteruns, und entrichtete Tribut dem Kaiser. Sie kennenden Weg nicht, wie sie von sich zu ihm hinabsteigenund durch den sie zu ihm hinaufsteigen. Sie kennendiesen Weg nicht, und glauben, erhaben und leuchtendzu sein, wie die Gestirn', und siehe! Sie sind zurErde gestürzt und ihr unweises Herz ist verdunkelt.Und vieles Wahre sagen sie von deiner Schöpfung;aber die Wahrheit, der Schöpfung Urheberin, suchensie nicht voll Frömmigkeit, und finden daher sie nicht.Oder finden sie sie, und erkennen Gott, so ehren sieihn nicht, danken ihm nicht, wie Gott gebührt; son-dern werden eitel in ihren Gedanken, und nennen sichweise, sich zueignend, was dein ist: und so streben sienoch mit der verkehrtesten Blindheit, dir zuzueignen,was ihrer ist, nemlich Lügen auf dich überzutragen,der du die Wahrheit bist, und zu wandeln die Herr-lichkeit des unvergänglichen Gottes zur Ähnlichkeit mitdem Bilde des vergänglichen Menschen, und des Ge-vögels, und der vierfüßigen und der kriechendenThierc, und kehren deine Wahrheit zur Lüg', und eh-ren die Schöpfung mehr, und dienen ihr mehr, alsdem Schöpfer.
Vieles aber, was sie Wahres sagten von derSchöpfung, behielt ich; und ich erkannte die Begrün-dung der Zahlen und der Ordnung der Zeiten, undder Gestirne sichtbares Zeugniß; und ich verglich die-
5*