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Bekenntnisse
Entstehung
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81
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Viertes Buch.

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dieß hast du ihnen angewiesen, weil es Theile derDinge sind, die nicht alle zugleich sind: sondern abge-hend und sich folgend machen sie das Ganze aus,dessen Theile sie sind. Siehe! also erscheint unsreRede durch Laute: denn die Rede wird kein Gan-zes sein, wenn das eine Wort nicht vergeht, nach-dem es seinen Theil getönt hat, auf daß das andrenachfolge.

Meine Seele lobe dich darob, o Gott, SchöpferAller! aber möge sie nicht an derlei kleben durch denLeim körperlicher Liebe. Denn es geht, wohin Andresging, ins Nichtsein, und es zerreißt die Seele mitverderblichen Begierden, weil sie sein will und zu ru-hen liebt in dem, was sie liebt. In jenem aber istkeine Ruhe, weil es nicht standig ist: es flieht, undwer folgt ihm mit dem Sinne des Fleisches, oder wererfasset es, auch wenns gegenwartig ist? Denn lang-sam ist der Sinn des Fleisches, weil er Sinn desFleisches ist: und er selbst ist seine Beschrankung.Hinlänglich ist er zu Anderem, wozu er gemacht ist:dazu aber ist er nicht hinlänglich, daß er festhalte, wasvon seinem bestimmten Anfange fortlauft bis zum be-stimmten Ende. Denn in deinem Worte nur, wo-durch es erschaffen ist, vernimmt es den Befehl: vondaher und bis dahin!

Sei nicht eitel, meine Seel', und werde nichttaub am Ohre deines Herzens vor dem Tumult dei-ner Eitelkeit! Vernimm auch Du! Das Wort selbstruft dir, zurückzukehren! Und bei ihm ist ein Aufent-halt unstörbarer Ruhe, wo die Liebe stets Gegenliebe