Viertes Buch.
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dieß hast du ihnen angewiesen, weil es Theile derDinge sind, die nicht alle zugleich sind: sondern abge-hend und sich folgend machen sie das Ganze aus,dessen Theile sie sind. Siehe! also erscheint unsreRede durch Laute: denn die Rede wird kein Gan-zes sein, wenn das eine Wort nicht vergeht, nach-dem es seinen Theil getönt hat, auf daß das andrenachfolge.
Meine Seele lobe dich darob, o Gott, SchöpferAller! aber möge sie nicht an derlei kleben durch denLeim körperlicher Liebe. Denn es geht, wohin Andresging, — ins Nichtsein, und es zerreißt die Seele mitverderblichen Begierden, weil sie sein will und zu ru-hen liebt in dem, was sie liebt. In jenem aber istkeine Ruhe, weil es nicht standig ist: es flieht, undwer folgt ihm mit dem Sinne des Fleisches, oder wererfasset es, auch wenns gegenwartig ist? Denn lang-sam ist der Sinn des Fleisches, weil er Sinn desFleisches ist: und er selbst ist seine Beschrankung.Hinlänglich ist er zu Anderem, wozu er gemacht ist:dazu aber ist er nicht hinlänglich, daß er festhalte, wasvon seinem bestimmten Anfange fortlauft bis zum be-stimmten Ende. Denn in deinem Worte nur, wo-durch es erschaffen ist, vernimmt es den Befehl: vondaher und bis dahin!
Sei nicht eitel, meine Seel', und werde nichttaub am Ohre deines Herzens vor dem Tumult dei-ner Eitelkeit! Vernimm auch Du! Das Wort selbstruft dir, zurückzukehren! Und bei ihm ist ein Aufent-halt unstörbarer Ruhe, wo die Liebe stets Gegenliebe