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Bekenntnisse
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34 A. Augustinus Bekenntnisse.

ober im Bande der Ehe lebt, denkt dessen, was derWelt ist, und wie er dem Weibe gefalle.

Diese Stimmen also hätt' ich achtsamer gehört,und, mich wegreißend des Himmelreichs wegen, hätt'ich Glücklicher deine Umarmungen erwartet: Aber ichUnglücklicher verbrauste, folgend dem Treiben meinesHanges, verließ dich, und übertrat alle deine Schran-ken: doch entging ich deinem Strafgerichte nicht. Werder Sterblichen entgeht ihm? Denn stets warst duda, erbarmungsvoll schreckend, und mit bitterer Rügemeine unerlaubte Lust besprengend, auf daß ich strebte,mich rügelos zu erlustigen. Und nichts, wo ich daskönnte, fand ich, außer dich, Herr, außer dich, der duMühe mischest in dein Gesetz, und schlägst, um zuheilen, und tödtest, auf daß wir nicht sterben fernvon dir.

Wo war ich, wie weit verbannt von den Freudendeines Hauses lebt' ich in jenem -sechszebntcn Jahremeines Fleisches, als der Wollust Wahnsinn über michdas Zepter erhielt, und ich beide Hände ihr reichte,ihr, die sich muthwillig für erlaubt ausgibt durch derMenschen Schändlichkeit, aber verboten ist durch deineGesetze? Nicht wars die Sorge der Meinigen, denStürzenden aufzunehmen in die Ehe: ihre Sorge warsnur, daß ich eine treffliche Rede halten und dadurchüberreden lernen möchte.

Und zwar wurden in jenem Jahre meine Studienunterbrochen, als mir, gckehrr aus Madaura, in welchebenachbarte Stadt ich der Wissenschaften und der Re-dekunst halber gereiset war, zu einer wettern Reise