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Bekenntnisse
Entstehung
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33
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Zweites Buch.

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mich in den Schlund der Schändlichkeit. Schwererhing dein Zorn über mir, und ich wüßt' es nicht.Ich ward bemakelt unter dem Kettengeklirr meinerSterblichkeit, der Strafe für meiner Seele Stolz. Undich wich immer mehr von dir, und du duldetest es;und ich warf mich umher, und ergoß mich, und zer-floß, und verging in meinen Ausschweifungen, und duschwiegst. O meines langsamen Schritts! Damalsschwiegst du, und ich ging immer weiter von dirin mehrere und mehrere unfruchtbare Samen derSchmerzen mit stolzer Verworfenheit und ruheloserErmattung.

Wer hatte meine Mühseligkeit geendet, und nutz-bar gemacht die flüchtigen Reize des Neuen, und sei-nen Süßigkeiten Grenzen gesteckt, damit bis zum Uferder Ehe die Fürthen meines Alters hinanwogten, dain jenem nicht die Ruhe sein konnte, die mit demZwecke des Kindcrerzcugens sich befriedigt, wie es deinGesetz vorschreibt, o Herr, der du auch die Sprößlingeunsrer Sterblichkeit bildest, und eine sanfte Hand auf-zulegen vermagst zur Linderung der Dörner, die duaus deinem Paradies ausschlössest! Denn nicht weitvon uns ist deine Allmacht, auch wann wir weit sindvon dir. Gewiß hatt' ich dann den Laut, der ausdeinen Wolken herabtönt, achtsamer gehört: Trübsaldes Fleisches aber werden solche haben! Doch ichschone eurer! Und: Gut ist es dem Menschen, keinWeib anzurühren! Und: Wer ohne Weib ist, denktdessen, was Gottes ist, und wie er Gott gefalle; wer

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