Erstes Buch.
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lernten, richtig, gemäß jener Uebereinkunft, wodurchdie Menschen jene Zeichen annahmen. Frag' ich fer-ner, was man zu größerm Nachtheile dieses Lebensvergesse, Lesen und Schreiben, oder jene Dichtermär-chen; wer sieht nicht, was jeder antworten werde, dernicht seiner ganz vergaß?
Ich Knabe sündigt' also, da ich jene Eitelkeitenmehr, denn das Nützlichere liebte, oder vielmehr jeneliebte, dieses haßte. Nun aber war: Eins und einsist zwei, zwei und zwei sind vier, mir ein widrigesGeleier: aber die süßeste Freude meiner Eitelkeit, einhölzernes Roß voll von Bewaffneten, und TrojasBrand, und Kreusas Schatten.
Warum haßt' ich die griechische Grammatik, diedas nemliche sang? Denn auch Homerus webte mitFeinheit derlei Märchen, und voller Süße sind seineEitelkeiten: doch mir Knaben war er bitter. Ichglaub' auch, daß es griechischen Knaben eben so gehemit Virgilius, wann sie ihn so zu ftudiren gezwungenwexdcn, wie ich Homerus, nemlich mit beschwerlicherAnstrengung. Denn die Beschwerlichkeit, eine ganzfremde Sprache zu erlernen, besprengte mit Galle alledie griechischen Süßigkeiten erdichteter Märchen. Dennich kannte die Worte nicht: und mit grausamen Schre-cken und Strafen drängte man mich heftig, sie zuerlernen. Zwar auch kannt' ich einst als unmündigesKind nicht die lateinischen; aber ich lernte sie durchAnhören ohne die geringste Furcht und Plage, unterdem Kosen der Ammen, und dem Scherz' Anlächlen-der, und der Fröhlichkeit Schäkernder. Ich erlernte