Erstes Buch.
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wohin wäre sie gegangen?) und doch war sie nun nichtmehr. , Denn ich war nicht mehr ein sprachloses Kind,sondern ein redender Knabe war ich. Deß erinner'ich mich; und wie ich reden lernte, erkannt' ich her-nach. Denn nicht Ältere lehrten mich, Worte mireinprägend nach gewisser geordneter Lehrart, wie her-nach bei den Studien: sondern ich lernt' es durchmeinen Verstand, den du, mein Gott, mir gabst, wannich durch mancherlei Seuszer und Tön', und mancher-lei Gliederbewegung die Gefühle meines Herzens aus-drücken wollte, damit meine Wünsch' erfüllt würden.Denn ich vermochte nicht, was ich wollte; noch ent-hielt mein Gedachtniß, wie ichs verlangen sollte. Wannman ein Ding benennte, und zugleich mit dem Lautedahin sich wandte, so bemerkt' ichs, und behielt, daßdas Ding so benennet würde, wie der Laut war, daman es zeigen wollte. Daß man aber das wollte,erhellt' aus den Bewegungen des Körpers, die gleich-sam die Naturlaute aller Völker sind, ausgedrückt durchAntlitz und Augenwink, und durch Gebärden der übri-gen Glieder, und durch den Ton der Stimme, diedes Gemüthes Regung in Rücksicht auf Begehren,Haben, Verwerfen und Handeln anzeigt. So saßt'ichs allmahlig, wie die oft gehörten Worte, bei ver-schiedenen Nedäußerungen verschiedentlich geordnet, ge-wisser Dinge Zeichen wären, und erklärte, meinenMund zu diesen Zeichen biegend, meine Wünsche.So macht' ich denen, die um mich waren, die Zei-chen meines zu erklärenden Willens kund; und schrittweiter in des menschlichen Lebens stürmischen Verein,