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Bekenntnisse
Entstehung
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16
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16 A. Augustinus Bekenntnisse.

abhangend von der Eltern Befehle, und dem WinkÄlterer.

Gort, mein Gott! Welche Beschwerden erfuhrich und welchen Spott, als Lebensregeln, und Gehor-sam den Ermahnenden, mir Knaben vorgeschriebenwurden, damit ich blühete in dieser Welt, und hervor-ragte in wortprangenden Künsten, die der Mcnschen-ehr' und dem unwesentlichen Reichthume dienen! ZurSchule schickte man mich, zu erlernen Wissenschaften,deren Nutzen ich Armer ja nicht erkannte: und ge-schlagen ward ich, war ich faul im Lernen. Denn sogesiels den Älteren, und viele, von uns jenes Alterdurchlebend, hatten uns mühsame Wege bereitet, diemit verdoppelter Arbeit und Qual zu durchwandelnuns Adamskindern auferlegt war.

Wir fanden aber Menschen, o Herr, die zu dirflehten, und lerntern von ihnen, wie wir nach unscrmVermögen erkennen möchten, daß du ein großes We-sen warst, das uns, obwohl nicht unscrn Sinnen er-scheinend, erhören und zu Hülfe kommen könnte. Dennals Knabe begann ich, zu dir zu flehn, meiner Hülsund Zuflucht, und zu deiner Anrufung löseten sich dieKnoten meiner Zunge. Ein Kleiner fleht' ich zu dirmit nicht kleiner Bewegung, daß ich in der Schulenicht möchte geschlagen werden. Und erhörtest du michnicht, wie es mir zur Besserung war, so verlachtensie mich, die Ältern und selbst die Eltern, die mirdoch nichts Böses wünschten, über die empfangenenStreiche, die damals mein großes schmerzliches Uebelwaren. Gibt es einen so großen Geist, der dir mit