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Bekenntnisse
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A. Augustinus Bekenntnisse.

und meinen Ernährern, mir gern zu geben, was duihnen gabst. Denn aus Neigung wünschten sie zugeben, was durch dich ihnen in Uebcrflusse verliehenwar. Denn gut ward es ihnen, was mir gut ausihnen ward, welches nicht aus ihnen, sondern durchsie ward. Nur aus dir, mein Gott, wird alles Gute,und aus Gott wird alles mein Heil. Dies erkannt'ich hernach, als du zu mir riefst durch alles das, wasdu verleihst außen und innen. Denn vorher wüßt'ich nur zu saugen, fand Behagen am Erfreulichen,und weinte bei Schmerzen meines Fleisches, und wei-ter nichts. Darauf begann ich zu lächeln, erst schla-fend, dann auch wachend. So ist es mir erzählt, undich glaub' es, weil wir dies auch an andern Kindernsehn: denn an mir erinner' ich mich deß nicht.

Und sieh! Allmählig suhlt' ich, wo ich war, undmeine Wünsche strebt' ich denen zu zeigen, wovon ichdie Erfüllung verlangte, und vermocht' es nicht: dennjene waren inwendig, und diese außer mir, und durchkeinen Sinn konnten sie eingehn in mein Inneres.Daher Gebärden und Töne, Zeichen meiner Wünsche,Wenige und nur solche, deren ich fähig war: denn an-passend waren sie nicht. Und gehorchte man mir nicht,weil man mich nicht verstand, oder weil es schadenkonnte, so ward ich unwillig, daß mir die Größernnicht unterthan sein, und die Freien nicht dienen wollten,und rächte mich an ihnen durch Weinen. Daß so Kin-der sein, Hab' ich von Kindern, so viele ich deren sah,gelernt, und daß ich so war, lehrten mich jene Ver-standlosen besser, als meine verständigen Ernährer.