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Bekenntnisse
Entstehung
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Erstes Buch.

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genen Mangeln reinige mich, Herr, und Fremdes rechnedeinem Knechte nicht an.

Ich glaub' und vertraue; daum red' ich; Herr,du weißt es! Hab' ich dir nicht eingestanden widermich meine Missethat, mein Gott, und hast du nichtverziehen die Bosheit meines Herzens? Nicht im Ge-richte streit' ich mit dir, der du die Wahrheit bist; undich will mich nicht selbst tauschen, aus daß meine Un-gerechtigkeit sich nicht belüge. Nicht im Gerichte streit'ich mit dir: Denn wenn du die Missethaten zurechnest,wer wird bestehen?

Aber laß mich dennoch reden vor deiner Barm-herzigkeit, mich Staub und Asche. Laß mich dennochreden: denn sich! es ist deine Barmherzigkeit, und nichtein verlachender Mensch, wozu ich rede. Auch du ver-lachst mich vielleicht: aber umwendend erbarmst du dichmein. Denn was ist es, wovon ich reden will, Herrmein Gott, als daß ich nicht weiß, wie ich herkam indieses wie nenn' ichs? sterbliche Leben oder le-bende Sterben?

Und es umsing mich die Hülfe deiner Erbarmun-gen: so hört' icks von meines Fleisches Eltern, wo-durch du mich bildetest in der Zeit: denn ich erinneremich deß ja nicht. Da empfing mich die Hülfe derMenschenmilch. Aber die Mutter nicht, und die Am-men nicht, füllten die Brüste sich selbst: sondern du,o Herr, gabst mir durch sie die Nahrung meiner Kind-heit, gemäß deiner Anordnung, aus dem rings bis aufden Boden der Dinge verbreiteten Neichthum. Dugabst mir auch, nicht mehr zu verlangen, als du gabst,