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A. Augustinus Bekenntnisse.
Gewinnes; nie habsüchtig forderst du Wucher ein.Dir wird geliehen, auf daß du zum Schuldner werdest;und wer hat, was nicht dein ist? Schulden bezahlstdu, niemanden schuldig; schenkst Schulden, nichts ver-lierend.
Was red' ich von dir, mein Gott, mein Leben,meine heilige Süße? Und wie redet einer, der vondir redet? Und wehe denen, die schweigen von dir:denn die Stummen werden redend.
Wer verleiht es mir, zu ruhen in dir? wer ver-leihts mir, daß du kommst in mein Herz, und es er-füllest, auf daß ich mein Böses vergesse, und dich,mein einziges Gut, umfange? Was bist du mir?Erbarme dich, daß ich rede! Was bin ich dir, daß dumir befiehlst, dich zu lieben, und, gehorch' ich nicht,zürnst und drohest großes Elend? Ist jenes denngering, wenn ich dich nicht liebe? O bei deiner Er-barmniß sage mir, Herr mein Gott, was du mir seist!Sage meiner Seele: Dein Heil bin ich! So sage,daß ich es höre. Siehe die Ohren meines Herzensvor dir, o Herr: eröffne sie, und sage meiner Seele:Dein Heil bin ich! Nacheilen werd' ich dieser Stimme,und dich finden. Verbirg nicht vor mir dein Ange-sicht. Laß mich sterben, auf daß ich es seh', undnicht sterbe.
Eng ist das Haus meiner Seele: auf daß du hin-einkommen mögest, erweitr' es du. Baufällig ist es:besser' es aus. Makeln hat es, die deinen Augenmißsallen; ich bekenn' und weiß es. Aber wer reinigtes? Wen ruf' ich, außer dir? Von meinen verbor-