ZHs Die Birnbaumer Unrugs
auf ihn gehetzt zu haben, Schreiben vom 28.3.1726(A. A. III 166, 119). Dabei zeigt ihn eine Ent-scheidung vom 27. 12. 27 (Wohl. III 146 449)selbst als Gläubiger bei Stosch-Peterwitz mit778 Thlr. 26 sgr. und von punitz aus 8. 3. 1729legt er Beschlag auf Gelder in Glogau (Wohl. III136 787).
Mit größten Aasten wurde alles in Bewegunggesetzt, um den schreienden Iustizfrevel ans derWelt zu schaffen, Hilfe brachte endlich ein Rechts-gutachten der damals berühmtesten Rechtsfaknltät,der Sorbonne in Paris. Dort war der Fall vor-getragen, aber ohne Nennung der wirklichenNamen und die Sorbonne lehnte es anfangs ab,sich mit einem Rcchtsgntachten in solchem^) fastundenkbaren Fall fanatischen Irrwahnes zu be-fassen. Erst der Nachweis, daß der Fall derWirklichkeit entsprach, bewog die Sorbonne24. 7. 1718 zu einem Spruch, worin sie jedoch,um allen Schein zu meiden, die Decknamen Titiusfür Sigmund und Sempronius für Potocki bei-behielt. Das eigentliche Endnrteil lautet:
„Hos inkra scripta sasras Vusultatis Varl-sionsis Oostorss s.6 Llonsultstionsm uodisksstsm Horums lszxsti Högls AAristisnissiiliisd RsZsirt vrussiss, cznsv inoipit: Aitir> s,sx vsriis Albris vsris. rasiirorisö srZooongorsns st irr spocio verbs ills dslliss:As vsrits sslutsirs sts., sx Aibro: A'osprit6ss Llours, kons. 66s vxccrpsns, sxindsblsspliöirriss rsus sit st tsirnzusirt lorinslitsrblsspbsmus supplisio blaspbsinis dsbito sitsKioisndus, Iis rsspoirckimus: vriiiro: pro-positioirsm pront jssst in Aibro, out titulusest: A'osprit 6ss Oonrs ponr 1' uimss 1769HIois 6s Lsptsmbrs — Oöosmdrs p. 582 stsoczu. rm6s sxssrpts sst, irorr ssss blas-pbsmisra. Litznidsiir blsspbsrais sx unsnimoDbsologorum sonssrtsrl st losntio sorrtums-lioss irr vourn: Oujus gsirsrls nort sst bssspropositio: Au vvritö sslutsirs . . . czusv sd16 tsntunr psrtmst, ut oondsrurtörttur orrorss,sobisrasts sts. <zuss non sx ipss vsritstsssu rsligionis st divinss rsvslstionis sog-nitions orirmtur, ss6 sx xrsvis bominuinslksotibus, dum Uli sub obtsntn vsritstis,su konstant sut nutrinnt, stqsus in Kunossnsum vsrbs sua Autor ipso ststirn sxponit,6issns s vsritsts ssu nrz-stsriornnr notitis,quam 6s ss tsndsrs s.6 lrorninnrn sslutcrn6issrts Iststur, Irssrssium sslrismstum sts.ossssionsm sibi sumsrs inkslioss Irorninssstczns ut ipss sit xsr6itionsrn sorurn sbipsis ssss. — Lssundo: propositionsmillsm in ss spsotstsin nss ssss blsspbsinisrnnso ulls ssnsurs 6ignsm sum 16 unumsignibcst vsritstsin ssss ossssionsm srrorumsobisinsturn sto. non 6stsm, ss6 sumtsm sbboininibus, ut 6s Asgs Nossios 6ioitL. Dboinss Apostoli vsrbs sxponsns 1. 2.czus est 93 srtio. I. s6 sum. Almuds vsrosx Ismilisri omnium usu msnikssts pstst,IntsrroAstionsm Irominum sslutsri vsritsts
tz Der uncrliiirte t>., Bibl. Fürstcnst.
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sbutsntiurn nsdum oontumslis sit in ipssmvsritstsm.
Dsrtio: stismsi prssdiots propositio rsipss lzlssplrsmis lorst, czuslsm non ssssoonstst sx prssdistis, non oontinuo blas-plrsmiss oondsmnsndum, izui ssm sxosrpssritsum vsl suimo oonlutsndi, vsl slis intsntionssut lioits, sut ssltsm non blsspbsins 16üsri possst. (Zusproptsr osnssmusjudioio sdvsrsus Ditiurn lsto jus omussivs lrumsnum spsrtissims violsri. Ds-liksrstum in Lorbonns Anno 1718 6ls vsro24. lulij. (sign.) As lilsirs Nsbsrt. Ab. 6s lsObosss. AsvsrrslZonnst. Lloursior. I). AsAsr.A'Alliss 6u?in. tjuinot, Lyndisus. II. lZ. 6.Vsvsrt. l?sstol ls Äorinsnd dsls Obssssigns.6. ls lilsur. As Asbvrs. Dir. Ouvisux.Loursisr. IZidsux. lilsrsuil.^
Auf Grund dieses Rechtsgutachtens wurdeendlich nach vieljährigen weiteren kostspieligenBemühungen das Urteil von Petrikau umgestoßenund Sigmund in sein Vermögen, soweit es nochvorhanden, wieder eingesetzt. Er selbst hatspäter den ihm erwachsenen Gesamtvcrlust ein-schließlich Kosten auf 645633 Gulden berechnet.Erst 1729 konnte Sigmund in die Heimat zurück-kehren. 1724 hatte er schon, um Mittel zubeschaffen, die Starostei über Erone veräußernd)müssen, 1736 kostete ihm die Absindung dervettern bei Rücknahme seiner Güter noch^) großeSninmen. Als eiir gebrochener Mann starb er1. 3. 1732. Nach damaliger Sitte hatte er seinelatein. Grabschrift selbst verfaßt, worin er sichu. a. einen Mann von Schicksalen, Spiclball desGlücks, Beispiel unerschrockener Staudhaftigkeit,
Spiegel der Geduld u. s. w. und Aammer-
hcrr nennt.
A: Sein ältester Sohn QbrLloltom, gb. um1761, war 19. 1. 1726 in Frankfurt immatrikuliert,erwarb Skrzydlewo (Ar. Birnbaum) n. heiratete22. 6. 1729 lCvli Delene Hase-Nadlitz,Tochter von Alexander H.-R. auf Münche undEva U'a, Tochter des ersten Bauchwitzer GeorgSebastian, die 12 6. 34 (A. Brsl. (l). A. Döringau)mit ihrem Manne Frl. Sabine Helene Hase-R.bevollmächtigt. Er brachte den Besitz Münchein die Familie.
1728 verschreibt er zusammen mit seinenBrüdern dem Aar! Sigmd. Aalkreut 24666 st.,1732 seiner Frau 36666 st., 1736 schloß er mitLudwig Szoldrski einen Vertrag über Punitz,rerpsändet es aber samt Aawitsch 1732 zugleichnamens seiner Brüder an Franz Dobrzycki, 1734stellt er Thrysost. Bnkowiecki eine verschreibungaus, 1738 quittiert er seinem Bruder Sigm d.Thristof über 16666 Gulden, 1756 dem nunSkrzydlewo besitzenden Vetter Alexander über26666 st, 1753 dem Mierenski über den Nachlaßseines Bruders Ludwig Bogulaus, dessen Witweer schwägerlich 1766 noch 4666 st. zusichert unddem er selbst 1746 Aawitsch abgetreten hatte.
9 Radtkc Jubctschrist.
9 A. Poscu Grod-Urk.
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