Die Birnbaumer Unrugs.
Seine Frau wurde in Birnbaum 11. 11. 1738beigesetzt.
von seinen Rindern nennt die Chronik nurAlexander Sigmund, Carl Chrysostomund Cva Charlotte, verschweigt auch, daßVater Chrysostom, nachdem seine 1. Frau1738 gestorben war, noch eine Che mit WeateGorzenska einging, aus der Carl Chrysostomuud Cva Charlotte stammten, während vorAlexander Sigmund noch der Sp. 334 erwähnteSohn Bogisl. Qonltantin geboren war. Dieserals ältester scheint aber wenig Zusammenhangmit der Familie bewahrt zu haben, er verkauft1787 als „Hauptm. im Rronheer" das, was ihmaus Chrysost. Ralkreuts Nachlaß zukommt, an„seinen im Testamente übergangenenBruder" Carl Chrysost. und verschwindetuns dann für immer.
Alexander Sigmund wurde in Birnbaum
11. 3. 1730 getauft, kann also nicht derAlexander Sgmd. sein, der 28. 4. 1748 alsAxt. i. sächs. Regt. Rochow den Abschied nahm.Cr soll in preußische Dienste gegangen und baldnach 1770 ch sein. Das Birub. Taufbuch nenntendlich noch eine Tochter Eleonore Goltliebe
12. 8. 37.
Auch Carl Cbryloltom, getft. 21. 8. 1733,ging zuerst in xreuß. Dienste und soll in Weselgestanden, aber bald den Abschied genommenund zfrtdrike Lossow, Tochter Alexanders L.-Belenschin, nach ihrem kinderlosen Tode ihreSchwester Caroline ul. Katharina geheiratethaben. Glog. Milit. Rirchbuch: (FeldpropsteiBerlin) 14. 7. 1771 Carl Chrysost. U. aufListen oox. m. Henriette Caroline v. Lossow,nachgel. jüngste To. d. Hrn. v. Lossow - Behlen-schine in Pohlen. Noch 1730 quittiert für ihnsein Vater Chrysostom dem Skrzydlewoer Alexander,aber schon 1738 quittiert er sür sich allein demChrysost. Ralkreut über Antcilsvcrgütung. 1703war seine in Birnb. 20. 12. 1733 getaufteSchwester kSva Cbarlotte schon Galtin FridrichLossows auf Szcary b. Ralisch und Gurzno.Mit ihr und seinem Schwager trifft CarlChrysost. einen Crbvergleich. viel bedeutendsagt eine Urkunde^) von 1707: Carl Chrys. Ug.u. s. Schwester Cva Charlotte, Gattin FridrichLossow's-Gurzno ziehen ihrenZ Einspruch gegendie Witwe und andern Erbfolger des LudwigBogsl. zurück und da sie nach der Cltern Todenun beide als Crben sowohl in den Lrbbesitzpunitz und Rawitsch und Zubehör des kinderlos-si Sigmund Christof, als in den Nachlaßseines auch kinderlos ff Bruders Carl Nikolausgelangt sind, vergleichen sie sich mit der Witweihres si Bruders Ludwig Bogisl., HeleneSabine Dzierzanowska und quittieren sichunter einander. Dann folgt noch die oben beiBogisl. Constantin erwähnte Abtretungsurkundevon 1787. Carl Chrysost. ch 1797 in Storch-nest. Seine 2. Frau starb 82 I. a. zu Freyhanb. Zduny2) als „Caroline v. U. geb. v. Lossow"
A. Posen Grod-Urk.°) Schles, Pro«. Blätter,
1824. Aus dieser 2. Che sollen 3 Rinderstammen, nähere Nachrichten fehlen noch.
Cva Charlotte soll 1792 in Belenschingestorben sein, nachdem ihr 1782 die GüterHvom Rarger Alexander „Minister am Hofezu Warschau" genommen waren, das Schriftstücksagt: „widerrechtlich angemaßt".
B. Der 2. Sohn Sigmunds, der etwa1708 geborne Sigmund Cbriltok, Crbe vonpunitz und Rawitsch hypolhezierte 1729 denBukowicckis 10000 st., war 1730 bei dem Ver-trag über punitz mit Ludwig Szoldrski aufseines Bruders Chrysostom Seite, den er 1738für sein Anrecht an Punitz mit 10000 st. ab-findet. 1741 verpfändet er punitz an StanislausBielinski und quittiert zugleich namens seinerBiüdcr dem Jgnaz Wierusz-Rowalski über eineZahlung. 1743 übernimmt er von LudwigBogislaus Punitz. 1743 kommt er noch einmap)als Pate, dann nur noch als Erblasser (s. oben)vor. Bei seinem Tode soll er Rammerjunkerund verlobt gewesen sein, vielleicht stammt die1747 in Punitz geb. Delene Fridrlke von ihm.
C. Ludwig AZoglSlaus getft. punitz 14. 2.1710, ch 21. 7. 1757 zu Bojanowo, wird zuerst1728 bei der verschreibung von 24000 st. fürRalkreuts, noch unmündig, erwähnt. 18. 11. 1730wurde er^) in Frankfurt immatrikuliert, 1741empfängt er vorerwähnte Zahlung von Wierusz-Rowalski, 1751 verschreibt er der Pfarre Zakrzewo1000 st., 1754 dem Vetter Johann August8000 st., deren Empfang dieser 1733 quittiert.Gb er der 24. 10. 1732 zum Pr.-Ltnt. der sächs.Leib-Grenad.-Garde ernannte Ludwig Bogislausist, bleibt noch festzustellen. 1743 hatte er demBruder Sigmund Chrf. Punitz übergebenH undnur Rawitsch behalten. 10. 7. 1740 hatte erDelene Sulanne (al. Sabine) Dzier-zanowska geheiratet, deren Vater Christof Dz.und deren Mutter Helene Sabine Rottwitz, alsoauch wieder eine Deutsche war. Aus den Nach-lässen des Bogisl. Dzierzanowski, Mundschenkvon Ralisch und der Marjanne Dziembowskiund des Wladisl. Dzierzanowski erbte sie 1755als Nichte 10000 st., die ihr Alexander JosefSulkowski-Bielsko in einer Hypothek auf GronowkofRr. Meseritz) überwies. Als Witwe verschriebsie 1701 dem Wladisl. Rosicki 400 st., 1773quittierte sie der «Ottilie Stabrowska eine Zahlung,1790 schenkte sie als Herrin auf Dziencin undZiemlin (Rr. Rröben) und Golinka (Rr. Pieschen)ihren Enkeln, Rindern ihrer an Fridr. SebastianGottlieb Ug. und Chrysost Sigmund vom Bauch-witzer bezw. Grochower Aste verheirateten Töchterje 12000 st. und 1791 errichtete sie ein Hospitalin Rawitsch.
Ihre 4 Rinder waren:
1. Zobanne Elisabeth, die zu Bojanowo10. 7. 70 den Bauchwitzer Fridrich Sebast.Gottlieb Ug. heiratete, mit dem zusammen
q St. A. Berlin R. s u. 28. 10.2) Kirchvuch Bojanow.st Frdldr. Univ. Matr.0 A. Posen Wrod-Urld.