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Die Unrugher : Versuch eines Anfanges zur Stoffsammlung für die Unruh'sche Familiengeschichte
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Die Schlesischen Unruhs.

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und von 1759 an bis 1759 nennt das schles. Adreß-buch ihnKgl. Justizrat und <zorlliuissg,riuspsrpstuus". Erstarb 27. 2. 1758 im KlosterLeubus, wo er die Überwachung und Verpflegungder Kriegsgefangenen zu regeln hatte. AberKaschewen hatte er 28. 2. 59 an Major CarlBernhard Ivinterfeld für 29899 Thlr. verkauft^).

Der 12. 9. 1728 geborene Sohn AobanniCrillt trat 2. 7. 47 als Gefr.-Korp. ins sächsischeRegiment Markgraf Karl, wo er seit 29. 5. 54Leutnant, im 7 jährigen Krieg im Lager beiPirna als Hauptmann, (Oktober 1759 preußischerGefangener, aber sogleich in preußische Diensteübernommen und Majors im Regiment Rochowwurde. Als solcher kam er 7. 11. 1759 in Hallein Garnison. Nach Beendigung des Kriegeszog er fals Major a. D.j nach Berlin. Dortstarb 22. 8. 1793 seine erste, 29. 2. 92 geheiratete,Frau Caroline zfridrtke Solle Zöenonla, inNaumburg 3. 5.37 geborene Tochter des sächsischen(Dbstltnt. Earl August U.-Pieske und seinerersten Frau Johanne Christine Elisabeth,geb. Pstug-Strehlen, nachdem 14.8.1793 JohannErnsts erstes Töchterchen Garollne TbriltineiCleonore ICrneltine geboren war. Er heiratete23. 3. 94 die 23. 19. 1739 geborene ZlZeateL-uile Qonltanze Mllbelmlne, Tochter desFreiherrn Danckelmann, mit der er in Berlin19.11.1772 eine Tochter Mllbelmlne iSrnltineund Januar 1775 einen Sohn Zfrldrlcb MtlbelmiSrnlt hatte. Dieser war 2. 3. 93 von derMilitär-Akademie als überzähliger Fähnrich demInfanterie-Regiment 13 (Braun) in Berlin undebenso 1.12. 93 dem Dragonerregiment Biberstein,später Brüsewitz (12) überwiesen. In Greifenbergi. Pm. 4. 1. 95 Ltnt. geworden, starb er dort beimRegiment 13. 12. 97^). Der Vater war schon9.5. 91 in Berlin gestorben. Die Witwe übernahmdas väterliche Gut Laasow bei Kottbus, wo sie17. 9. 1891 starb. Das Schicksal der Töchterist noch unermittelt, das Haus Dittersbach er-loschen.

Sigmund Adrian, 3. Sohn von EhristofGottsried dem Alteren, war 23.2. 1979 geboren.Mündig geworden, fordert und erhält er Belehnungmit Pirschen und LindenH. lvir sahen ihn bereitsals Pächter von Linden. 24. 19. 1991 heirateteer Warbara kSlllabetb Zedlitz-Simsen. 1799kaufte er den lvendstadtcr Vettern GebrüderHans Wilhelm und Hans Sigmund ihrenAnteil Linden für 27999 Thlr. ab, 17. 4. 91auch die Anrechte der Mutter Anna Heleneund seines Bruders Ehristof Gottsried,huldigte für Linden 25. 9. 91, verpachtete aberdas ganze Linden 9. 5. 91 an Kaspar Lierse,der ebenfalls huldigen mußte. Die Familie wuchsrasch, Sigmund Adrian war als tüchtiger Geschäfts-mann bemüht, auch den Besitz entsprechend zumehren. Zum Beistand nahm er 15. 19. 29 denLiegnitzer Advokaten Daniel Petiscns, später den

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Geh. Kricgskanzlei Berlin.

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Advokaten Baltasar Ziegel. 1729 kaufte erGr.-Schwein und ward 18. 9. 29 damit belehnt.Er behielt aber Krnmmlinde. Nun kam es ihmdarauf an, Linden von Philipp Lazarus Hirsche!in Breslau zu befreien. Deshalb nahm er Gelderauf und ließ sie der väterlichen Zusage zuwidereintragen. Sofort kündigte Hirsche! und fordertefür die noch rückständigen 4599 Thlr. an auf-gelaufenen Zinsen und Kosten 2599 Thlr. DasKapital beschaffte Sigmund Adrian durchbequemere Darlehen, über dieAccessorien" stellteer ihm eine persönliche Urkunde 28. 2. 29 aus,die endlich 28. 1. 33 abgezahlt und quittiert war.

Dem 23. 1. 1999 geborenen ältesten SohnIbelnrlcb Gottfried übergab er 1723, selbstnach Gr.-Schwein übersiedelnd, Krummlinde.Weihnachten 1724 wollte er ihn bewegen, stattdessen das inzwischen mit über 12 999 Thlr.belastete Linden zu nehmen. Als HeinrichGottfried sich weigerte, nahm der Vater raschauf Krummlinde noch 5999 Thlr. vom KlosterBraunau auf, die auf Sam. Prätorius RichthofensNamen 19. 1. 25 eingetragen wurden. Erst19. 19. 29 erkannte Heinrich Gottsried dieseSchuld als die seinige an, nachdem er beim Amt25.9. 29 beantragt hatte, den Vater zurgZuittungs-leistung über das ihm gezahlte Kaufgeld zu laden.Der antwortet, er habe jetzt so sehrmordopodaZrio zu laboriren, daß er mit keinem Fußauftreten, geschweige zum Amt reisen könne".Erst ein neuer Antrag vom 13. 1. 39 scheint zumZiel geführt zu haben. Jedenfalls war dasVerhältnis zwischen Vater und Sohn kein rosiges.Daß der Sohn Kaufgeld zahlte, klingt, als habeer Mitgift genossen, aber man hört nichts vonHeirat und als er 1742 gestorben, wardKrummlinde verkaust.

Seine Verbitterung prägt sich auch in Nachbar-zwist aus. Ernst Sigmund Falkenhayn hat ihmeine Windmühle zu nah an die Grenze gebaut,er ruht nicht, bis zu Reichen 27. 2. 35 vereinbartwird, daß Falkenhayn die Mühle zuriickriickenund 59 Dukaten zahlen muß. Ähnliche kleineReibungen brachte der verkauf eines StückesWiedemut, worüber vom vertrage 4. 3. 35 bisan sein Ende gestritten ward.

von Sigmund Adrians Töchtern warAnna Ibelene, die älteste, um 1992 geboren und19.12 1713 an Gottfried Lüttichau-Gr.-Reichenverheiratet, -st vor 1733. Die 2. Tochter ZlZarbaraIClllabetb, geb. 9. 12. 93, heiratete AdainChristian B 0 rwitz - Herzogswalde am28.19.1711.Sie soll nach den Wendstadter Stammtafeln8. 19. 44 gestorben sein, der Vater bezeichnet sieaber im Testament 1733 als nicht mehr am Leben.Ebenso die 3. Tochter HZarbara Weonore, geb.18. 12. 1995. Die 4. Neonore Äbargarclbe.geb. 14. 1. 1799 (f 9. 19. 1799» heiratete 19. 5. 29Ernst Fridrich Heinrich Üchtritz-Dahme undFronza, der II. 4. 43 das vom Schwager HeinrichGottfr. hinterlassen«: Krnmmlinde für 19999 Thlr.kaufte. Er starb 8. 5. 59, nachdem er 9. 4. 59dies Gut auf seine Frau übertragen hatteH. Sie

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