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überläßt es 2. 7. 59 ihrem Sohne HeinrichSiegfried Üchtritz, der 23. 5. 52 ihre Nichte, desBruders Hans Sigmund älteste TochterBarbara Eleonore, geb. 9. 11. 1739,geheiratet hatte und nun Herr auf Krummlindeund Akreschfronze heißt.
Zm Gegensatz zum älteren Bruder Heinr.Gottfr. stand der jüngere Dans Sigmundgb. 18. 9. 1791 sehr gut mit dem Vater. Ihmübergab der Vater 21. 2. 1725 Großschweinfür 24999 Thlr, womit er 8. 6. 25 belehntwurde. Schon 17. 7. 25 nahni er darauf 1899Thlr. und 2299 st. rheinisch aufH, doch trat ergeschäftlich in des Vaters Fußstapfen, lvohlstandbegründend. Der Vater hatte seit 1721 auchauf Külpenau Kapital geliehen und noch Bürg-schaft übernommen. Damit ist auch HansSigmund 1727 befaßt, als der LawalderChristof Georg Külpenau erwarb^).
Das volle Eigentum an Linden erhielt HansSigmd. schon 23. 9. 35 vom Vater, der so inseinem Testament 19. 8. 33 bestimmt hatte^).Der Besitztitel ist im Grundbuch erst 11. 9. 52und demnächst für den Sohn eingetragen. JedenEinspruch zu „vereiteln, wiederholt SigmundAdrian die Übertragung persönlich in Glogau3. 2. 36 beim Amt, scheint sich aber auf dieserReise den Tod geholt zu haben, denn 2 Wochendarauf war Testamentseröffnung. Nun halfihm auch das vorbehaltene Martin SchackschcGärtnergnt in Linden nichts mehr. Im Testamentsagt er schon 1733: ich habe nur noch 3 Kinderund die Enkel von der f Tochter Helene Lüttichau.Die Erben sind: Heinr. Gottfried-Krumm-linde, Hans Sigmund-Gr. Schwein, Marz.Eleon. Üchtritz und die Lüttichau-Enkel GeorgSigmund und Barbara Elisabeth. Eben diesesendet nun zur Testaments-Eröffnung ihrenGatten Adam Fridrich Eicke-Kl. Wandritzsch.Mithin kann ihre st Mutter nicht erst, wie dieWendstadter Stammtafel angibt, 1718 geb. sein.
Hans Sigmund-Gr. Schwein und Lindenhatte 2. 2. 1739 Margar. Siilsb. Po grellgeheiratet. Die 9. 11. 39 geb. Tochter Barb.Eleonore ist schon als Gattin des Üchtritz-Krummlinde erwähnt. Die 24. 8. 32 geb.Ibelcne /»dargarelbe, f 1737. Drittes Kindund ältester Sohn war der spätere LehsewitzerLandrat, Georg Sigmund, geb. 29. 11. 1733,f 18. 19. 1794. Der folgende Dans Ibetnricb,geb. 1735, f 1738. Die 19. 19. 38 in Piscorsinegeb. Zobnnne Ibenrtette heiratete 12. 4. 58in Piscorsine Hans Sebastian Iohnston-Peter-witz und Vssig und starb 2l. 5. 96 in Zieben-dorf. Dann wurde 6. 19. 39 wieder eine Knabegeboren: Dans Delnricb, st 19. 3. 1782 inGeorgendorf, Herr auf piscorsine, Norigaweund Georgendorf, Landrat zu Wohlau, seit 5. 19.63 mit Marianne Skribensky sst 19.5.1782)(ohne Kinder?) verheiratet. Er wurde 3. 8. 58am Geschwistererbvergleich beteiligt, hielt noch27. 9. 64 Abrechnung mit seinen früheren vor-
N Ebenda Gtog. III. 21 a. IS«.
9 Ebenda O. Ä. Külpenau.
Ebenda O. A. Linden.
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mündern und kaufte zusammen mit GeorgSigmund 19. 1. 65 von Gg. Abrah. Stoschdie Güter Lehsewitz, Geisendorf und Georgen-dorfH. Dies behielt er für sich.
Das nächste, 7. Kind war iSrnlk, geb. 6. 9.41, st 14. 2. 42. Dann erschien 8.: Delene/Hdurgavetbe. geb. 27. 6. 43, die 14. 2. 63 denkurs. Major Ernst Christian Carl vitztum aufJüchen heiratete. Sie kaufte 19. 8. 64 vompr. Gen. Maj. Hans Chrf. Königsmarck dasGut Ratschow), verkaufte es aber 7. 7. 1788an Gräfin Schlabrendorf geb. Grs. Kalkreuth,vitztum war 21. 7. 1725 geboren und starb1. 2. 1794 auf Woitsdorf, wo ihm — eine Meilevon Haynau — ein Denkmal gesetzt ist.
9. .UZente IlZrultine, geb. 2. 6. 1745, heir.6 8. 65 Georg Kaspar Tschammer auf Kauern,Lederhosc und Thransdorf und st 18. 3. 1798.
— 19. Srnlt Gottlob, geb. 4. 5., st 39. 12.47.
— 11. /ildaxtmil. zfridrtcb Ndott, geb. undst 1748.
Georg Sigmund, der älteste Sohn, studierte1752 in Frankfurt a. V. Sein Vater hatte nochPiskorsine und Norigawe erworben und dafür3. 11. 1735 gehuldigt. Als er 8. 2. 1758 ge-storben war, übernahmen der väterlichen Be-stimmung gemäß Georg Sigmund Lindenund Großschwein für 36899 Thlr., HansHeinrich Piskorsine und Norigawe, beideunter den nötigen Verrechnungen. Die ver-witwete Mutter erhielt bis zu ihrem Tode 1779freie Wohnung in Piskorsine und von jedem derbeiden Söhne jährlich 39 Thlr. baar. GeorgSigmund leistete 22. 9. 1758 den Huldigungs-eid und schloß 1. 8. 1759 den Ehebund mitAobanne Amalie Hohberg-Zobtcn geboren23. 6. 1739. Der Name ist damals wie heuteHöchberg gesprochen, während die U.s vergessenhaben, daß sie Ünruch und nicht Unruh heißen.
21. 9. 1759 ließ G. S. seiner Frau 12999 Thlr.Gegenvermächtnis und 599 Thlr. Morgengabeauf seine Güter eintragen, obwohl sie nur, außerder üblichen Ausstattung, eine auf Zobten ein-getragene Forderung von 19999 Thlr. in dieEhe brachte, wovon noch dazu nur 4999 Thlr.zu 5^/g verzinslich sein sollten, so lange derVater Carl Nikol. Frhr. Hohberg, Major undKammerherr auf Jobten, Langcn-Neuendorf undPetersdorf lebte. Das sogenannte Paraphernal-vermögen der Frau bestand in 1999 Thlr., diesie von Ulrike Eleonore von Redigcr inLiegnitz einst erben sollte. Trotz so bescheidnerVerhältnisse brachte Georg Sigmund noch denErwerb von Ransen zuwege, das er 19. 6. 65an Sigmund Heinr. Vtto Nostitz für 49599 Thlr.verkaufte^), aber 23. 12. 68 sub bnsta für33999 Thlr. wieder erstand, und 22. 7. 1765besitzt er außerdem noch Nieder-LangenwaldeKreis Liegnitz, Lehsewitz und ein Anteil Geisen-dorf Kreis Steinau, von Schulden verlautetnur eine Eintragung von 4999 Thlr. am 3. 6.1768. Dagegen wurden 27. 19. 1779 die für
>) Ebenda Wollt. III 20 b ?oz-
-> 71. Best. Glog. III. ig. 5 710.
A. Brsl. Wohl. III so <- seo.
Die Schlesischen Unruhs.