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Die Schleichen Unruhs.
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3. 3, 82 war pans Beistand für Urs, Rath,Motschclnitz geb. Kreischelwitz in einem Streit^),Die Belohnung mit Pirschen fand erst 2V, 5. 1684statt^). Zu Gderbeltsch, wohin anscheinend einefeiner Schwestern verheiratet war, nahmen Sig-mund Nostitz und Joach.Lestwitz mit pans „pcrrauf Wendstatt, Pirschen und Dittersbach, Land-richter von Rühen und Landesältester" denGutsbestand aup).
In Perzog Georg Rudolfs Leichenzug gingpans 14. 3, 1683 als Marschalls, Ostern 1686war paus Vormund der Mutschelnitz-Dieban,wird auch noch 24, 10. 61 so in einer Bekannt-machung des Rates Steinau genannt, 8, 11. 88bezeugt er ein Abkommen zwischen Wohlau undandern Städten^). Wieder aus Wendstadt setztpaus 19, 9, 89 eine Sammelliste bei den ver-wandten in Umlauf, jeder möge 2 Dukaten zurneuen Orgel der Kreiskirche beitragen. InGlobitsch bekam der Bote das Geld, in Gder-beltsch schrieb die Pausfrau ein: „mein Liebsterwird schon zahlen, wenn er heimkommt" undnicht viel besser erging es dem Boten in Jüchen,Liebig, Kl.-Wirsewitz, Rühen, Gr.-Osten undperrenlauersitz. Der Krieg hatte sie olle armgemacht^). — 11. 6. 60 verpachten paus undEuxhrosyne das ihr und den Töchtern vor-behaltene Pirschen auf 3 Jahr an Leonh. Pogrell-Kutscheborwitz?), In Gderbeltsch war pans
26, 4. 61 wieder Zeuge des Ehevertrageszwischen Anna pelene Rechcnberg-Ladenau undErnst Paugwitz-Koschnefe^). Euxhrosyne starb
27, 9. 1662 und wurde in perrenlauersitz bei-gesetzt. Nun mußte pans noch zu Ohlau10. 2. 63 eine alte für seinen verstorbenenBruder Sigmund über 2200 Thlr. geleisteteBürgschaft den Mich, Modra'schen Erben be-gleichen^) und ließ sie 12, 2. in Wohlau aufWendstadt eintragen^). Sein letztes war Be-zeugung eines Pachtvertrages, den Urs. Rath.Tschetschwitz geb. Kreischelwitz 19, 8, 63 überDieban abschloßt). Dann starb er 16, 2, 64 undfolgte der Gattin 8. 10. 1664 in die perren-lauersitzer Gruft.
von Wendstadt aus beantragen 12. 4. 68Qbrtltok Gottfried, Wolfgang peinr. Latofski-Wirchland für seine Frau Anna Margaretheund fürBarbarap edwig sowie Euphro -syne Feststellung des Nachlasses, ^) Das geschahdurch Adam Leonhard Stößel 19. 4. 68, er reichtdie Aufstellung aus Globitsch ein. 18, 10. 63schritten die Geschwister, nachdem erst jetzt derjüngste Bruder pans Sigmund von seinerBildungsreise zurückgekehrt, zur Beratung,einigten sich aber, die Erbschaft nur cum Usus-
Ebenda Iis.
"I Ebenda Glog, irr, is b, 488.2) Ebenda Orlss. Oderb,
Lucä S, 1S2S,
A, BrSl, Wohl, III, II a, SSg,Ebenda O, A, Wendstadt,?) Ebenda Pirschen,
') Ebenda O. A. Oderb.
Ebenda Wohl, Hl, 17 », 15.Ebenda 14 a, 442.
M Ebenda lo n, SS,
A. Brsl, Wohl, III -Sä, 5,
lroio illvörlturii anzutreten, denn die Ver-hältnisse lagen verwickelt genug p. Endlich23. 2. 66 gings ans Teilen 2), Nur Wendstadtund Dittersbach, zusammen 16668 Rthlr. wertwaren nach Deckung der Schulden übrig, dazuPirschen und 8200 Thlr. bar. EhristofGottfried nahm endgültig Dittersbach,pans Sigmund Wendstadt, Pirschen undGeld blieb den Damen, die zeichnen: Barbarapedwig Lcstwitz-Schlaub als des ErblassersSchwester, Anna Margräte Latofski —W. Sinapius nennt diesen Namen eine slavischeUmmodelung von Wildenheimb — im Beistandihres Mannes Wolfg. peinr. L. - Wirchland,Ursula Magdale ne Stößelin i. B.Adam Kaspar St. - Tschecheln und JungfrauLuphrosine (Enkelin) bevormundet vonEhrf, Frdr, Dyhr. Endlich pans Georg Lestwitzals „kriegischer Vormund" seiner Frau und alsZeugen: peinri ch-Alexanderwitz und ChristianGr. Wilkawe. Inzwischen hatte EhristofGottfried 6, 3, 68 Bansau, das schon derverstorbene Vater für 1000 Thlr. Ehrf. Kottwitz1. 6. 61 pfandweise hingegeben hatte ll), an EarlSgmd. Kottwitz aufgelassen und 9, 1. 66 zu-sammen mit seiner Frau Anna HeleneSchlichting 100 Thlr. für das DomkapitelGlogau auf Pirschen eintragen lassen 4). 28.3. 68huldigte er in Liegnitz für Dittersbach, nachdemer schon 8. 8. 64 für Wendstadt den Eidgeschworen,
Dans Sigmund, der 1. 9. 66 Lhrn. Kreck-witz's Zeuge beim verkauf von Lahse an Rath.Marz, Schweinitz geb. Nostitz °) gewesen, feierte3, 11. 66 seine Pochzeit mit der 9, 4, 43 inLinden gebornen Illrlula MllÄbetb, Tochter desWohlauer Landcsältesten und Tschentschcnrichtersvon Rühen Fridrich Schlichting auf Thielauund seiner Frau Anna Marie Kreckwitz-Wiersebene.Er fand in ihr eine kluge edle willensstarkeFrau, die sich an und in ihren Kindern bewährte.
Zu „Wenigstadt" 23. 6. 1667 kamenEhristofGottfried mit pansSigmund,pcinrich und Christian nochmals zusammen,um unter sich alles noch schwebende zu ordnen^).Danach wurden die Eintragungen geregelt undund 1668 stehen „Geschwister v, U. auf pirschen"als Eigentümer in der Kreismatrikelp. 1670verlor Ursula Magdale ne ihren Mannund übernimmt die Vormundschaft ihrer Kinder, 8)mit denen sie in Kottwitz lebt, Auseinander-setzung mit ihren 2 Töchtern wurde, da sie Georgpeinr. v, d. Drossel geheiratet hat, 29. 3. 81nötig und erledigt 2), Dann kommt sie noch bis22. 12, 90 in 12 Urkunden als geschäftsklugeFrau auf Kottwitz, Tscheschen, Schlaschwitz u. Rat-schütz vor, mehrfach von ihren Brüdern unterstützt.
-) A. Brsl. Wohl, III isb 54.
-> A, Brsl, O, A. Wcndstadt,
-> A. Brsl, Glog, III lSur 07,
A, BrSl, Glog, III 21 d 55.
°1 A. Brsl, Wohl, III ISN 2Z0.
°) A, Brsl, Wohl, III IS 185.
-> A, Brsl, Glog, VII11 SS,
»> A, Brsl, Wohl, III 12 a 14,
°> A. BrSl, Wohl, III 15 i ZS6,
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