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Die Unrugher : Versuch eines Anfanges zur Stoffsammlung für die Unruh'sche Familiengeschichte
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275-276
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Die Schlesischen Unruhs.

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1669 als Pate im Airchb. Winzig vor und starb23. 3. 1676H. von Magdalena verlautetnichts weiter, Hans aber wurde S'ammvaterder Zweige Wendstadt-Linden und Dittcrsbach-Arummiinde.

Adrian war in Winzig 29. 7. 1663 Zeuge,als Barbara Seefeld geb. Stößel an Frdr. Nise>meuschel verkauft, wobei Pfarrer Anton Gerbardaus Winzig erwähnt wird^). 6. 6 63 schreibter dem Fürstl. Münsterbg. Rat und SekretärJulian Liebe zur Gelse, er möge ja nicht ver-gessen, das besprochene Dokument über parchwitzzur Abholung bereit zu halten^). 24. 8. 69 istAdrian Testamentszeuge der Herzogin Annavon Liegnitz und Brieg, Wwe. Fridrich IV. v.Liegnitz^). ig, Z, ii kaust er Denkwitz vonpolyxena Promnitz geb. Pücklep), verkaust esaber schon 11. 4. 16. wieder an Frdr. Areckwitz^).19. 6. 12 stiftet er den 3 Pfarrkirchen zu Gold-berg, Haynau und Lüben bedeutende Summenund wird dafür in einer Lolsmnis ooncksmuatiovon Jakob Severin gefeien?). Seine erste Gattinwar 12. 8. 1613 gestorben und 11. 9. in Ditters-bach beigesetzt. 14 6.13 heiratete er HKargaretbeDiebitsch, Wwe. von Nicol Lemberg. AndreasPenzel, Joh. Regel und Andr. Richter, wohlGeistliche feierten dies in einer Festschrift, wozuder erste(Zarriklia ssciinciiliii oonzuZio, soloMmixtislis", der zweite eine herkömmlich geist-loseUlinsio u<I nomsii", der dritte ein be-langloses Gedicht beisteuerte^).

Als Herzog Carl von Münsterberg-Gels(ff 28. 1. 17.) 26. 4. 17 pomphaft zu Grabegeleitet wurde, marschierte Adrian als beauf-tragter Vertreter der sächsischen Herzöge im Zugeneben Johann Winterfeld-Sandow, der Aur-brandenburg vertrap). Schon 13. 2. 17 setzteZldrian seinen letzten Willen auf und hinter-legte die Schrift anderntags persönlich imLiegnitzer Amt gegen Bescheinigung der RäteEhrs. Zedlitz und Ehrs. Haugwitz^), Als Ver-treter der Witwe Adrians erscheint 2. 4. 18ihr Bruder Niclas Diebitsch-Mlitsch aus Lütjen-dorf und Pötschkendorf zur Testamentseröffnung.Der Inhalt läßt, wie leider meistens, die Familien-verhältnisse unklar hinter einem Schwulst frommerWendungen zurücktreten. Sehr hübsch bittetAdrian aberseine Ainder", sich vor Pfaffen-gezänk und andren Menschensatzungen zu hüten.Die Söhne sollen, erst wenn sie eigne Urteilskrafterlangt haben, auf Reisen gehen undnicht zulange draußen bleiben". Jeder Airche bestimmter 26 THIr., jedem seiner Diener 16 Thlr.,Anechten und Mägden je 5 Thlr., dann seinerjetzigen Eheliebsten" ein reichliches Witwen-gedinge, der Tochter Magdalene aber 16666

-) A. VrSl. O. A. Kostadel,tz Ebenda Wohl. III. 12 s. Z04.8) Ebenda Person. U.

<) Ebenda Dcp. Oels Urk. 1032.b) Ebenda O. A. Denkwitz.°) Ebenda.

7) Stadtbibl. Breslau.

°) Ebenda.

Schickfuß S. 125.

A. Bresl. Testam. U.

Thlr. (trotzdem scheint sie nicht geheiratet zuhabenl), endlich erkennt er an, daß er wedervon der ersten Frau aus Gbisch, noch aus FrauDorothee Brauchitsch (ihrer Mutter) Nachlaßetwas zu fordern habe. Adrian war 13. 2.1618 in Herzogswalde gestorben. Er hinterließauch eine Forderung an Hans Georg Anobels-dorf-Muschten (Ar. Schwiebusp). Die Vormünderder Ainder verpachten Wendstadt 21. 1. 26 für1666 Thlr. an Hieron. Nibelschütz-Ritschütz^),dessen Sohn Heinrich sie 7. 8. 24 Pachterlaßbewilligen^). In der nun folgenden nachricht-losen Zeit ward der Sohn Hans mündig undheiratete 3. 16. 27 Dupbrol^ne Lestwitz-Gogclwitz, von der stammen:

1. Tbrlltok Gottfried geboren 26. 9. 1646,Stifter der Linie Dittersbach-Arummlinde,

2. Dans Sigmund geboren 27. 4. 1644,Stifter der Linie Wendstatt-Linden,

3. tllrlula Magdalenel wahrscheinlich älter

4. Anna ükargaretbe 1 als diese Söhne,

3. Dans, von dem nur verlautet, daß er

bald nach seiner Heirat mit ZSva Bruck-Rhen-dorf starb, woraus die Witwe mit einer TochtertSupbrol^ne u. Gattin Aaspar Eonrad Hoh-bergs wurde.

Gegen seinen Schwager Sigmund Lestwitz-Gogelwitz klagte Vater Hans das Erbe seinerFrau 3. 3. 38 eiip), abgewiesen legte er 17. 6. 38Berufung ein»). Die Sache zog sich bis 1642mit wenig Erfolg hin. Auch mit Georg Pusch-Al.-Logisch lag er 163942 im Streik). AusPoln. Aesscl berichtet er 13.1. 44 dem Amt überaufgetragene Besichtigung der Ausker Güter?).Nach Lissa und Fraustadt gesandt berichten erund Ratmann David Eschhard von Räuden4. 2. 45 über Aufsindung der Dyhr-RützenschenUrkunden. Für Heinrich Rösler-Langenwaldsläßt er 16. 4. 47 auf Wendstadt 156 Thlr. ein-tragen 8), ebenso 17. 7. 49 für seine FrauEuphrosyne 326 Thlr. j. Zins aus 5266 Thlr.Mitgift und 2167 Thlr. geliehenes Aapital^).Sie muß jenseit der Grenze verwandtschaftlicheForderungen gehabt haben, denn schon 26. 7. 42hatte sie zuLössel in Pohlen" (Lissa?) 2576 Thlr.an Wolf Aaspar Langenau abgetreten^). Auchhatte sie 22. 4. 42 einen Vertrag über den Raufvon Pirschen geschlossen, das sie nun im Beistandihres Mannes 6. 11. 51 übernimmt^). Jetztscheint das Paar nach Pirschen übergesiedelt zusein, denn 28. 3. 32 verpachtet Hans seinWendstadt für 1366 Thlr. ans 3 Jahr demHandelsmann Valentin Schreiber aus Fraustadt^).

>) A. Brsl. Glog. III. IS IN. 79.-z Ebenda Wohl. III. 12 IV. 171.

Ebenda 422.

«) Ebenda Glog. Hl. IS I. sis.b) Ebenda 12 >?. SIS.

Ebenda is I. sso.

Ebenda Wohl. III. 12 dd. 141.Ebenda o°. <!S.

°) Ebenda 44. 58 S5.w) Ebenda ig 4. 4.

M Ebenda Glog. III. 15 b. ss."Z Ebenda Wohl. III. 12 S. 241.