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Die Schleichen Unruhs.
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Bansauer Forderungen auszufechtenH. BeiAbraham Stosch - Rühen, Guz genannt, ist er23. 2. 1594 Testamentszeuge?), von MelchiorRreckwitzs Gläubigern kauft er 16. 2. 96Arensdorf und Berndorf für 9635 Thlr., Auf-lassung und Belehnung erfolgt 18 3.3). Erfolglosblieb seine 5. 6. 96 angestrengte Besitzklage umNiclas Brauses Garten in BansauH, nach vielenTerminen endet vergleich 27. 11. 99 den Streit.Auch mit dem Laurentius-Hospital in Freistadthat er 16. 12. 96 Streit um 2 Mark jährl. Zinsauf Arnsdorfs). Da er seinem älteren SohneHans schon Arnsdorf übergeben hat, verreichter 12. 9. 1666 Gut und Dorf lvcndstadt, wie eres halb vom Vater geerbt, halb vom Brudergekauft hat, seinem jüngeren Sohne Adrian,Fürstlicher Rat und Hauptmann zu Haynarp)28. 9. 1666 läßt er Andersdorf und Berndorf anHans auf. Zum letzten Mal tritt Sigmundin Akreschfronze als Zeuge des Vergleichs zwischenIvitwe und Rindern von Menzel Motschelnitz7. 3. 1662 auf?). Seit 5. 5. 1594 war er ver-eidigter Landrichter.
Mit diesen beiden Brüdern Hans undAdrian spaltet sich der ZVendstadter Ast in zweiZweige. Wir folgen zunächst dem
äkieren (U)ohlauer)
DtlilS erscheint mit seinen: Bruder 23.12.1662in Glogau, da der Vater tot sei. Lehn auf Bansauzu muten^). Zugleich verkauft er seinem Brudersein Erbanteil an Bansaip). Melchior Rrcckwitzbeansprucht noch 1666 Thlr. Ranfgeld fürAndersdorf und Berndorf von: Vater her, wirdaber 17.12.1663 abgewiesen^). Nun hat er, wohldurch Heirat, Simsen erworben und verkauft3. 6. 1665 Andersdorf und Berndorf nebstGärtnern zu Wiesau, die er von: Vater geerbt,an David Schweinitz-SeifersdorpH. 36. 7. 1665ist er in Wohlau Mitvormund für die Rindervon Asman Nostitz-Raufen und Töschwitp?),ebenso 26. 16. 1669 in Glogau zusammen mitLaslaw Nibelschütz-Gasfron für Wolf Nibelschiitz-Leschkowitz^), darin auch noch 1612 und 1614tätig. Aber 4. 4. 1612 als Testamcntszeuge beiSigmund Rottwitz in Rontopp heißt er „Herrauf Graben" und 13 3. 1613 kauft er vonErben des Burkhard Dibitsch-Hartau auch nochSalschiitz, wobei er fürstl. Landesbestellter heißW).1615 ernennt ihn Raiser Mathias zum Haupt-mann von Guhraui"). Seine führende Stellung
l) Ebenda Glog. III 121 gg 1t».es Ebenda Testam. Stosch.
6 Ebenda Glog. III IS 6 Slv, Si ist.»> Ebenda :S a 2Zt.
Ebenda 2SZ.
°1 Ebenda Wohl. III IS o S28.4 Ebenda 12 s :2K.
6 Ebenda Glog. III IS a 2S.6 Ebenda isk Zt.
Ebenda >1 72t.
") Ebenda is k IIS.
Ebenda 12 b 5.
Ä Ebenda 17 28S.
"l Ebenda isi ss.
Ebenda k t?s.is) Gryphius Glog. Privil. III.
in Landessachen beweist schon sein Schreiben vom6. 11. 1666 an den Glogauer LandessyndiknsDr. Georg Brusdorf in BreslanH. Das aber-mals scharfe Exekutionsschreiben des Gberamtsmüsse vom ganzen Lande beratschlagt und be-antwortet werden. Er bitte zur VorbesprechungAbends vor dem Landtage am 23. 11. in Glogaumit ihm zusammen zutreffen. — Simsen erscheintvon 1613 ab in seines Bruders Titular, er wirdes ihm, als er Salschiitz kaufte, überlassen haben.23. 12. 12 sahen wir ihn bereits die „Schelze"bei Herrustadt von Thriftof-Rl. Baulwy kaufen.18. 5. erscheint Hans als Vormund seinerSchwiegermutter Helene Loß, Ww. von Rasp.R echen berg-Wengeln und seiner SchwägerinJgfr. Barbara Loß?), in deren Namen er 6. 6.17 zu Glogau über 8666 Thlr. Erbe von R.Rechenberg quittiert^), die Frhr. Bali. Rechen-berg-Schlawa Rotenburg u. Primkenau zahlte.Also hatte Hans nun eine Freiin Rechenbergzur Frau. 1618 muß er gestorben sein, dennJuli 1619 verkaufen zu Wohlau die Vormünderseiner Söhne: Dans Sigmund, Deiinicb u.Tbriltian die Schelze an Rasp. Stosch-Gr.-Tschirna'h, 6. II. treffen sie, nämlich HansRreckwitz-Lentschiitz und Hans Rechenberg-Reichauein Abkommen mit Hans Sack-Graben ö). 4. 12.1619 verkaufen die Vormünder Graben andenselben U. Stosch-TschirneS), dem sie endlich15. 9. 21. auch Hans Anteil an Salschiitz über-eignen?), so daß die 3 Söhne ganz ohne Grund-besitz waren. Die Folgen dieser gänzlichenEntwurzelung erwiesen sich für immer ver-hängnisvoll.
vom ältesten Sohn Hans Sigmund istnie wieder etwas zu hören. Er fiel wohl im36jähr. Rriege. Heinrich studierte und kommtspäter als Hofrichter in Trachenburg zum Vor-schein, Thristian als kais. Rittmeister, zuletztauf Gr.-Wilkawe. Nur ausnahnisweise bekundensie noch durch Teilnahme an Wendstadter Ereig-nissen ihre Zugehörigkeit, so z. B. 23. 6. 67 beider Erbteilung nach Adrian's Sohn Hans^).
Heinrich hat etwa 1627 Anna /IldargaretbeRoschlig-Ropatschütz geheiratet, die ihm zweiTöchter schenkte, aber schon 1631 starb, vorHzg. Sylvins wird in Gels 27. 1. 32 der Nach-laß Tarl Tonrad Roschlizs-Gr. Wilkawe geregelt,dabei dessen älteste Tochter, die obige AnnaMarg. durch den überlebenden Ehemann Heinrich„auf Alexandcrwitz" vertreten^), ebenso noch ein-mal in "Gels 12. 7. 51 wird sie als ff GattinHeinrichs erwähnt^). Anfangs war er aber nurPächter auf Alexdw. Zu Liegnitz tritt er 23. 2.53 Thrf. Zedlitz-Neukirch-Lederhose u. Binowitz275 Thlr. Forderung an Gebr. Nostitz alG).
tz A. Brsl. Person. U.
A. Brsl. Glog. III. IS. Ir. 66».
Ebenda I. 2.si Ebenda Wohl. III 16 o. 2SS.
°> Ebenda 12. 10. 102.
6) Ebenda O. N. Graben u.r> Ebenda Glog. IH. IS. I.
-) Ebenda Wohl. III. IS. ». ISS.
A. Brsl. R. 12S. Trebnitz Cisterzicnser Nr. »7>.«I A. Brsl. Ocls III 22 a 2Z1.u) Ebenda Wohl, m 12 ss 2t.
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