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Die Unrugher : Versuch eines Anfanges zur Stoffsammlung für die Unruh'sche Familiengeschichte
Entstehung
Seite
183-184
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Die Schlesischen Unruhs.

2. 1341 in Herrnstadt Beisitzer des Zaudenge-richtsH. Seine Frau war Margarethe v o inBerge, deren 1330 geb. Sohn Dans alsBesitzer des halben Hungern 1337 listlich ge-nannt wirt>2). Er scheint den Streit seines Vatersfortgeführt zu haben. Noch 7. 4.1371 schreibt Hzg.Georg v. Liegnitz und Brieg an Gheim undSchwager, Herzöge Heinrich und Karl zu Münster-berg, er habe ihren Brief nebst der Schrift derGebr. Hans und Dalpar, die sich noch immernicht gestellt, erhalten, und den Hauptmann vonHerrnstadt beauftragt, sie zum Erscheinen zu be-wegen^) Witwe Margarethe nahm 2, 11.1538 ihren Sohn in Schutz und schrieb demHerzog, dem Sohne habe sein Schreiben, da erferne sei, nicht behändigt werden können, darausmöge keine neue Last auf ihn gesucht," er viel-mehr entschuldigt und in seinen Rechten erhaltenwerdend)

Sigmund Nibelschütz-Ritschütz verklagt 19. 9.1361Hans U. von Kreidclwitz", er habestreitiges Heu abgefahren.^) Den zum 39. 19.62 geladenen Hans nimmt Nibelschütz aber nurals ehelichen Vormund seiner Frau AZarbaraMauschwitz in Anspruch, die also dem HansKreidelwitz zugebracht hatte. Der Streit gehtendlos weiter, zweimal bleibt Hans einfach fort,16. 9. 63 wird Nibelschütz die Beweislast auf-erlegt. 24. 2 64 klagt nun Hans namenss. Fr. Barbara und den Parteien wirdbe-denkliche Frist" erteilt. Da Nibelschütz Kosten-vorschuß zahlen soll, läßt er die Sache schließlichfallen, Hans auch.

Hans hatte noch 2 Brüder! Kaspar undLbrlNok. Diese sind 12. 12. 1566 im Besitzvon Tscheschen, wovon sie einen Teil an HansPetercke für 499 schwere Mark, 23. Marknachlassend, verkaufen. Auch sie haben Nachbar-streit, der aber 15. 19. 69 mit Hans Sack-Kl.-Wirsewitz beigelegt wird.")

Auf einen Teil von Hllnern, Marga-rethes Zvitwensitz, legen Hans und AdamLöfs 9. 12. 79 zu wohlan Beschlag, um Sicher-heit für eine dein Hans-Kreidelwitz geleisteteBürgschaft zu haben H Die lvitwe wird aberauch vom (Schwiegersohn?) Gswald Tschammerzu Hundern bedrängt, deshalb schreibt sie 9. 3.67 dem Herzog, es solle bei ihrem Testamentebewenden. Ihr Bruder Joachim Berg unter-stützt ihre Bitte aus Glogan 13. 11. 67 .8)dort aus hatte Hans 19. 7.69 gegen dieSchellendorfs von Gölschau 1999 THIr. Lrban-sprüche geltend gemacht, was andeutet, daß dieMutter seiner Frau von dorther war.'')

Gstsrn 1571 war der Bruder Kaspar ge-storben, 32 I. alt nach dem Grabstein, der dieWappen außer dem väterlichen zeigt! l.

>> Ebenda v. Zgo» es.

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Ebenda Person. U.

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b> A. BrSl. Glog. III IS s 12 usw

°1 A. BrSl. Wohl. III 12 g IIS u. O. s.

ij Ebenda i. ist.

H Ebenda Person U.

") Ebenda Glog. III iz a 219.

Berg-Herrndorf, r. o. Liedlan-Elgut, r. u. Lraun-Gttendorf. Hans und T h r i st o f s Streitmit dem Pfarrer Hauschild in Herrnmotschelnitzwegen 12 Thalern rückständiger Abgaben vonihrem früheren Besitz Hünern wurde zuwinzig 12. 4. 75 beigelegt. H Jorge Borchwitzdringt 13. 1. 1572 in den Herzog, der U. vonHünern solle zur Rückzahlung der aus der fürstl.Kanzlei trotz Sperrung gezahlten Gelder an-gehalten werden; also auch ein Erbstreit, dernoch 2. 5. 1694 einen Termin in Glogau ver-anlaßt^) wozu Hans von Hundern geladenwurde nebst den Tschammers.

In Steinau sollen Hans und Christ of-Tscheschen 29. 2. 1578 ihren Schätzen zur Ver-handlung niit dem Winziger Schneider vorführen,Christof soll dafür bürgen, also betraf dieSchneiderrechnung wohl ihn.8)

Zu wohlau verbrieft 23. 11. 1583 Georgwiese von Brunzendorf zum Schlaup seiner FrauAnna II- Leibgedinge und bestellt ihren BruderHans-Tscheschen zum Pfleger.H Diese Annakauft als Witwe 4 12. 1697 das Gut vorwinzig,auch Berggut Iakobsdorf genannt, von HansNisemeuschel,°) verkauft aber 16. 6. 1611 einzugehöriges Hausaufm Berge vor winzig"(die spätere cniris. pomporiia, inBombay"verdreht, heute kath.Pfarr-n. Schulhaus) an GeorgRadack.6) In vorwinzig macht sie 17. 12. 1613ihr für uns hochbedeutsames Testament (eröffn.17. 6. 1629) worin sie uns die ganze Verwandt-schaft klarlegtihre Freunde (d. h. verwandte)Christof-Kl. Baulwy, Dittersbach u. Wirsewitzund Hans Nisemeuschel-Krehla sollen sie inwinzig begraben (was dann auch geschah), ihreBruders- und Schwesterkinder! der ebengen.Christof, Delene m, Gattin ^des HansN i s e m e u s ch e l - Krehla, Gabriel Tschammer-Kl. Sau! und die (andern) 4 Kinder der fMargarethe, Gattin des Gswald Tschammer-Hundern, dann die des Hans Glaubitz, endlichChristof - Kl. Baulwys Tochter AllnaMarie sollen sie beerben. Das gibt ziemlicheKlarheit. Ghne Erbstreit ging es nicht ab.Gabriel Tschammer wehrt aber 12. 11. 1629die Ansprüche von Heinrich Borwitz-Koitz undAsman Adolf Lemberg-Heinzendorf ab.8) DieErben verkauften vorwinzig") an die nun verw.Helene Nisemenschel und diese an die Stadtwinzig für 2159 Thl. Mit einem vergleich wurden28. 3. 1626 die letzten Streitpunkte erledigt.^)Christof heißt bei einer Verhandlung zuGels 9. 11. 1589 nicht mehr auf Tscheschen,sondern auf Heidau, Kr. wohlanw) Dort scheinter indes nicht lange geblieben zu sein. Er starb24. 4. 1692 ans K r e h l a n. Sein Grabstein

I) A. Brsl. Wohl. III. 12 m 120.

Ebenda Person, u.

Ebenda Wohl. III 12. n 99.ff Ebenda o. 2SS.ff Ebenda t. sos.ff Ebenda u. IIS.

3 Ebenda IS. a. IIS.ff Ebenda 12. V. ISS ff.ff Ebenda ssg.iff Ebenda x. gl.v) Ebenda Ocls Iii. so a. iss.