31, 1> 1430 verworfen wird. Dabei wird derverstorbene Milkauer Niklas oder Nitzke„Nicsko — s.riuiZsv äs blilkuu« genannt.
1430 ist in Sagan Kaul U. Zeuge der Ver-leihung von Greisitz an Gebr. Knobelsdorf. H
0. 6. 1433 Hilst der Freistadter PfarrerAobann U. dem Herzog einen Streit zwischenRat und Propst zu Sprottau schlichten.2) Ergehört samt Paul und den folgenden schon wiedereiner neuen Generation an.
Dickel U. „von Gberitsch"(?) zu Herwigsdorfgesessen" wird in Sprottau 20. 7. 1433 alsZirkundzeuge, ebenso Gktober 1448 zu Freistadt,dann 19. 7. 1483 als Verkäufers von 4 Acker-stiicken in Langheinersdorf bei Sprottau anMargarethe Hoppe (geschr.: töopx'hin) genannt^).
Wernbard kauft 1435 vom Herzog Zohannvon Sagan Peterswaldau bei Sagau"). Fastscheint dies ein neuer Nachschub der Thüringeru.'s. Gin Kernbard (Sohn?) wird 21. 5. 1439auf dem kleinen Dober-Panse im Saganer Forstam (ZZueis erwähnt"), mit Zustimmung seinerFrau Anna nimmt er Gelder aus.
Zu Glogau 13. 11. 1436 werden 2 Mk. Zins,die Stefan Brieger in Grünberg auf den Güterndes Ludwig U. und der Söhne seines BrudersNicolaus auf Lauenwalde (Lawwalde) zustehen,zu frommen Zwecken bestimmt?). Zu den Güternrechnen wir auch Drentkau und Polnisch Kessel,die später „Besitz von Vorvätern" genannt werden.
Herzog Heinrich bekundet 28. 11. 1440 zuFreistadt, daß Element vnruh und sein VetterMlolkram vnru 4 Mk. jährlichen Zins auf ihrGut Gber-Herzogswalde an der BullendorserSeite und auf ihr Vorwerk zu Horwigsdorf3 Vierdung 4 Groschen an den FreistadtcrAltaristen Niklas Teuselmeuser verkaust Habens.Derselbe Herzog urkundet in Glogau 28. 11. 1441,daß sein Getreuer Daniel vnru 7 Mk. jährlichenZins auf sein Gut Andersdorf bei Glogau anFrau Ursula Beyersdorf verkauft (d. h. eine mit7 Mk. jährlich verzinsliche Schuld von 70 Mk.aufgenommen) hat"); ebenso 15. 4. 44, daßDaniel vnrwe, Grbherr auf Andrisdorf 1 Mk.Zins für die Dommansionare eintragen läßt,vielleicht ist es der im Abschnitt Neumärker er-wähnte Landhauptmann von Krassen und GlogauDaniel.
Mernber u. zu ZValewitz und HantzinKothewicz zu Tzäling (Kottwitz-Jölling) urteilen23. 4. 1440 in Sagan als herzogliche Schiedsleuteüber einen Fischereistreit, wobei ein Dickel Zeugeistiv). Derselbe ZVernher erscheint 24. 12. 1442und 5. 9. 46 als „Schreiber", d. i. Kanzler desHerzogs Heinrich von Glogau und Krassen. Zu
st Ebenda Büschingmp. u Ztschr. f. Gesch. Echtes. IS. MS.
Joh. Ester Schritten 3. SSZ. 104S.
») A. Brsl. Urk. 7g Sprott. Magdat.st A. Brsl. Bnichingmp. u. Ztschr. f. Gesch.st A. Brsl. Urk. SS.
0 Hpt. St. A. Dresden. Wittbg. Sagan so.4 Slg. Rat Heinrich. Sagan n. Brsl. Etadtarch. W. i7.st A. Brsl. Glog. Call. ezr.st Ebenda Urk. bö. Freist. Pfarre,rst Brsl. Diöz. Arch. Glog. Dom.
Arch. Dt. Wartbg.
H80
Glogau 22. 10. 44 nennt ihn eine UrkundeH:ZVernher lvolsf dict. vnru. In Freistadt,zuerst 2 5. 45, dann 11. 1. 46, 5. 7. 47, 15. 12 48,endlich 25 2.56 heißt er „Hauptmann zu Frcistadt",also annähernd „Landrat". Aber der zweiteVorname Wolfs wird nicht mehr beigefügt.
Aakob U. war 1446 Schöpxe von Freistadt^).
Nickel ist 1446 in Freistadt Zeuge derBelehnung Besser? mit dem als Lehn heim-gefallenen Milkau. Also hatte der Milkauer Nickelaußer den abgedachten Töchtern keine Söhnehinterlassen.
Um 1440 besitzen die Brüder /Ildatbis undNiklas gemeinsam Rückersdorf bei Sagan, östlichbis an Großenbohrau heranreichend. Noch 1457lebten beide dort"). von Niklas sind 2 Söhneerwähnt: Kaspar und Adelcvlor, beidebesonders bedeutsam, weil von Kaspar die U.'sauf Hünern bei Herrnstadt, später auf Polgsen,Arnsdorf usw., von Melchior die auf Brödelwitzhergeleitet werden können. Melchior wird25. 2 1457 als Vasall des Herzogs sein Testaments-zeuge^).
Mathis kaufte 10. 5. 1446 vom SaganerAbt Stislaw 10 Mk. Zinsrente aus ein Klostergutund quittiert, noch 28.11. 46 einmal als Gläubigerdes Klosters erwähnt, 14.5.48 über Rückzahlung").Auch 26. 7. 1463 wird Mathis-RückerSdorf alsVasall erwähnt"). Schon 1450 hatte er dieherzogliche Genehmigung für Nickel Knobelsdorf,Greisitz ans Töchter zu vererben?), bezeugt. DenGlanzpunkt in Mathis Leben bildete aber seineSendung nach Rom zum Papst. Die Ständeforderten auch hier Kirchenreform. Gine großeVersammlung 20. 1. 1459 zu Lübens uud eineandere in Breslau 21. 3. 59 entsandte Mathiszusammen mit Dr. Peter Wartenberg nach Rom,dort vorstellig zu werden. — Schon 10. 11. 59tritt Mathis, zurückgekehrt, wieder in Sagan9)als Zeuge bei Herzog Baltasar dem Wüterichaus. Im April 1468 wird eine von Mathisfür den oberen Thor der Saganer Pfarrkirchemit 6 Mk. jährlich gestiftete Messel): Zauäs,Ost Zsuitrix erwähnt, die noch den NachfahrenU. zu schaffen macht. Mathis selbst scheintschon 1467 in den Kämpfen der Herzogsbrüdersein Leben geendet zu haben, fortan besitztwenigstens ein Knobelsdorf einen Teil vonRückersdorf. Anscheinend hat sich Mathis mitseinen Söhnen Dickel, Qbrlslok und Dansgegen den Wüterich Baltasar ausgelehnt, als erseinen Bruder Hans, Herzog von Priebus durchÜberfall fing und im Turm zu Priebus verhungernließ. Noch heute heißt dieser der Hungerturm,von den 3 jungen Rückersdorfern liegt die
st Brsl. Diöz. A. Glog. Dom.
st A. Dt. Wartbg.
ist Rückcrsdf. Pfarr-Chronik.
0 A. Brsl. Urk. 70 Freist. Pfarr.
0 Meitzer! Oos. >Zii>I. 4. gs ff.
'st Hausen, Vas.-Geschl. a. A. Dresden.
st Jost. Esters Schriften.
0 Ztschr. f. Gesch. Schief.
st Griinhg. Schief. Regest.
r°) Stcnzel l. 37t.
Die Schlesischen Nnruhs