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Ebenso einige Blätter weiter, unter dem Verzeichnis der »Anspännerund Hintersättler«.
Als sein Geburtsjahr fügen wir also den Zahlen der Seiten 76bis 77 das Jahr 1696 hinzu. Er starb vor 1765; s. S. 81, Z. 10 v. u.
Also in bloß vier Urkunden um 1700 nicht weniger als vierverschiedene Schreibweisen: Holepein, Holbein, Hollbein und Hohl-bein. Solchen Wechsel fand ich bei andern dortigen Familien nichtin dem Maße. Er erklärt sich am einfachsten mit der Annahme,daß die Familie eben erst einige Jahrzehnte dort wohnte.
Auch Hans Ernsts Bezeichnung als Hintersättler spricht fürZuzug der Familie von auswärts. Denn Hintersättler waren imGegensatz zu den Realgemeindemitgliedern (Hofbesitzern, Mark-genossen) die später sich ansammelnden Ansiedler, denen deshalbkeine oder nur geringe Rechte am Gemeindegrundbesitze (Allmende)zustanden. Vergleiche »Elintersassen« in Brockhaus’ Konversations-lexikon.
Von seiner ersten Frau hatte er keine Kinder; von seinerzweiten drei laut des kirchlichen Geburtsregisters. Zunächst istlaut Blatt 45:
»Anno 1735 den 18. Septembris Hans Ernst Hohlbeinen einJunger Sohn gebohren, den 19. d. drauff getaufft und Johann Ernstgenannt worden.« (Nicht weiter verfolgbar, weder in Konfirmanden-registern etc. zu finden, noch in Rastenberger Kirchenbüchern.)Sodann ist laut Blatt 51:
»Anno 1739 den 4. April Hans Ernst Hohlbeinen eine JungeTochter gebohren, den 5. drauff getaufft und Eva Maria genanntworden.« Endlich — last not least — laut Blatt 52:
»Anno 1740 den 9. Oktobr. Abends 4 Uhr ist Hans ErnstHohlbeinen ein Junger Sohn gebohren, den 11. drauff getaufft undJohann Paul genannt worden. Die Pathen sind gewesen: 1. HansPaul Horn, der Wirt aus Nauendorf, 2. Hans Walter, der Leine-weber in Flurstedt, 3. Anna Dorothea Künzeln, des Pachters Magd.«
Nach dieser und vielen andern Patennotizen ist es unwahr,was ich öfters hörte, daß es alte Sitte sei, zu Paten bei Söhnennur Frauen und bei Töchtern nur Männer zu nehmen. Umgekehrtliegt es und mit Recht.