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1684 renovierte Steueranschlag eingerichtet«, welchen Blatt 9 derAkten 28184 erwähnt. Letztere enthalten eine Spezifikation jenergemengten Äcker als Abschrift aus den Urkunden von 1683 und1684, ohne einen Holbein, dagegen eine gleiche Spezifikation überdieselben Äcker von 1688, worin endlich ein Glorius Hohlbein alsBesitzer von zwei Vierteläckern unter dem Auerstedter Wege, Blatt3 b und 4, verzeichnet steht. Ich und der Obertrebraer PfarrerC. Alberti halten diesen Vornamen Glorius für eine abweichendeSprech- oder Schreibart des in demselben Jahre 1688 und spätersonst allein ersichtlichen Hilarius. Denn auch bei den FamilienKühne, Kirchner, Stock und Radestock kennen die Akten B 28181immer nur den Vornamen Glorius, dagegen die kirchlichen Matrikelnden Vornamen Hilarius. Die B 29657 verweisen auf noch genauerenAbriß, der aber nicht mehr beiliegt, obwohl er in vier Exemplaren— für die zwei Ämter und die zwei Dörfer — ausgefertigt war.
Insbesondere habe ich die beiden Pfarrmatrikeln »sowohl derPfarrei und Schuldieners zu Flurstedt, als auch des Schuldieners zuObertrebra vom 15. Juli 1661«, sowie die Kirchenrechnung zuObertrebra »bei Abtretung des Altaristen Hans Kühner in Ober-dorf Anno 1661« und von 1664 durchgelesen und in allen dreiMatrikeln (Abgabebüchern) kommt nicht ein einzigesmal der NamePlolbein vor. Erst die Pfarrmatrikel Obertrebras vom Jahre 1691führt unter der Besoldung der Pfarrei Obertrebra auf:
»1. Am Feld:
— Thlr. 1 g. 4 $ Erbzins Hilarius Hohlbein von seinemHaus und Hof;
2. Am Erbzinsgedreyde zu Obertröbra:
1 Maas 1 Mtze u. 3 Bier Vrtl. Hafer Hilarius Hohlbein vonValentin Sonntags Gütern. NB. Die Mtz. Korn u. die Mtz.Gerste giebt Hohlbein von 3 V. Äckern am Portalwege. 1 Maaßx / 72 Kanne Korn item.
Am Lehn Gelde:
Lehngeld oder die geistl. Lehne wird gegeben von allen ob-gedachten zinßbaren Stücken, nehmlich 5 Lehn - Schillinge,1 Auf lass- und 1 Zuschreib-Schilling — jeder Schilling zu 16 S)gerechnet. Solche Lehnwahren sind jetzt alle gangbar.«