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Die Holbeiner : ein Überblick über eine 700-jährige bürgerliche Familiengeschichte mit Stammbäumen
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heiratet 1718, Vater des Lehrers Norbert oder Robert Holbein, welcher1760 Magdalena Butting heiratete und in Grimms Geschichte vonGmünd S. 316 erwähnt wird. 4. Sollte es Zufall sein, daß dieser Endedes 17. Jahrhunderts geborene Balthasar den gleichen Vornamenhat, der im 16. Jahrhundert zu Ohrdruf mehrmals gewählt wurde?Bloßer Modename kann es wegen der örtlichen und zeitlichenTrennung weniger gut sein, als eine Erinnerung an einen gemein-samen Stammvater, wie den auf Stammtafel I unter VIII einge-tragenen Y in Gmünd. Unter den späteren Elolbeins in Gmündfand sich kein Balthasar wieder. Der Brand des Rathauses usw.hinderte unter den früheren weiter zu forschen.

Der Vorname jenes nach Schwäbisch-Gmünd verzogenen Bru-ders von Michel und Konrad Holbein, der zwei anderen Söhne vonHans Holbein dem Ubersiedler, läßt sich ebensowenig feststellen,wie alles andere. Nennen wir ihn X und seinen Sohn, der vermut-lich in Schwäbisch-Gmünd blieb und um 1470 Vater des HeintzHolbein wurde, Y, dann haben wir ein Bild, wie es in den sonstigenRahmen der Stammtafel I und auch in die geschichtlichen Notizenaus 1493 (S. 63 ) völlig hineinpaßt, aber freilich keine photographischgetreue Nachbildung der Wirklichkeit, sondern vorläufig nur einkleines Phantasiestück, welches bloß das Notwendige und Wesent-liche der siebzig Jahre von 1440—1510 festhält. Es kann nichtgut anders gewesen sein. Höchstens könnten die schwäbischenVorfahren von Heintz Elolbein auf den 1366 von Ravensburg nachBasel verzogenen Hans Holbein zurückzuführen sein. Aber allesonstigen Abkömmlinge desselben sind links des Rheins geblieben(Basel, Willisau, Grünstadt) und nirgends von den vielen Forschernein Anhaltepunkt gefunden worden, daß davon wieder einer aufsrechte Rheinufer zurückgekehrt sei, noch dazu gleich bis Thüringen.Dagegen sind von dem in Ravensburg zurückgebliebenen Teil derFamilie soviel Nachrichten vorhanden, daß sie zur Aufstellung desStammbaumes genügen.

Ungewiß, aber gleichgültig ist es, welchem Zweige man dieKatharina Holbein zurechnet, am 10. Oktober 1477 erwähnt imJahrzeitbuch der Pfarrkirche Willisau im Kanton Luzern, welchesnach älteren Vorlagen angefertigt ist. Vergleiche Geschichtsfreund