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laut S. 21 der »Familiengeschichte« von W. L. Freiherrn von Lütgen-dorff-Leinburg, Frankfurt am Main 1890, bei Rommel. Für seinenzweiten Sohn Siegmund blieb kein zweiter Bruder seines Vatersübrig, was ebenfalls dafür spricht, daß sein Vater Hans IV., als ervon Ravensburg übersiedelte, keinen Bruder mehr hatte, sondernallein übersiedelte.
Nicht aufzuklären ist nur, warum sein erstes und ältestes Kindden Namen Barbara erhielt. Vielleicht war man bei seiner Geburtnoch nicht auf den Gedanken verfallen, die Kinder nach den Onkelsund Tanten zu taufen. Uber diese Tocher Barbara und die anderendrei Töchter habe ich nähere Nachforschungen nicht angestellt.Aber über wohl Michels Frau oder Schwester Anna, die nach Wolt-mann um i486 in Augsburg erwähnt wird, fand ich zufällig noch eineNotiz von 1497, wonach sie (?) dortselbst als Witwe aufgeführt ist.
Im alphabetischen »Register über sämtliche Personen, welchein dem Steuerbuche des gemeinen Pfennigs von 1497 Vorkommen,und Verzeichnis der Berufe in dem Steuerbuche des gemeinenPfennigs von 1497, soweit dieselben genannt sind«, führt Blatt 87 auf:
Band
Pag.
Sohn
Vater
Bruder
Tochter-
mann
Tochter
Kinder
IV
72
Holbain Plans
nichts
0
73
Plolbainin
1
I
1
JJ
Via
25
,, Anna Wittib
Holbain (mit ai) ist die Augsburger Schreibweise *). Erst derjüngere Maler Hans kehrte zur alten Ravensburger mit ei zurück.Er hatte ja Augsburg den Rücken gekehrt. Vgl. Artur Seemann1 . c. S. 199, wo auch noch andere Schreibweisen, wie Holpain, Hol-bon, Holben, nachgewiesen sind. Dazu treten Halbein (Wien, nach1600), Hohlbein, Hollbein und Holepein (Flurstedt), Holpein (Ohr-druf), sogar Holbynn (Ohrdruf).
Von den beiden Söhnen ist Siegismund am 18. November 1540zu Bern gestorben. Dabei ging seine Erbschaft auf seinen Neffen
*) Ausnahme mit ei im Pflegschaftsprotokoll v. 29. 3. 1636.