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Frick, Flans Holbein III., alle seine Anwesen, besonders zuMettenbuch und Waldbeuren, sowie die Mitgift seiner FrauGuta an das Spital Pfullendorf. Das Siegel dieser Urkundezeigt das Holbeinsche Wappen. Der Umstand, daß es derVater Frick nicht selbst tat, erklärte sich daraus, daß er in-folge des ächtenden Urteils die Stadt hatte verlassen müssen.Hansens Frau Guta war die Tochter eines Wernher Edlenvon Mettenbuch und dessen Frau Anna, letzterer ein Lehens-mann des Grafen Albrecht von Werdenburg-Heiligenberg.Dieser Graf Albrecht erklärte Frau Guta 1355 für lehnfolge-berechtigt. Daraus ist zu schließen, daß sie keine Geschwisterhatte, die sonst in das Lehen nachgefolgt wären. Dieses warerst ihrem Vater in Gestalt obiger zwei Güter Mettenbuchund Waldbeuren sowie Markdorf »um einen Dienst genPaiern«verliehen worden. Der Wegzug des Hans und seiner Frauscheint aber nicht auf das Lehen, sondern nach Basel erfolgtzu sein. Denn dort besaß noch im 14. Jahrhundert ein AlbertHolbein das Haus »zum Pabst in der Gerbergasse« nachHegner, S. 29. Mehr aber ist in Basel nicht zu finden. Aufihn sind vermutlich auch die Katharina in Willisau S. 48 unddie Flolbeins im linksrheinischen Grünstadt a. d. Hardt zurück-zuführen. In Grünstadt taucht 1492 ein Henne (= Hans)Holbein als Schultheiß auf, von dem dann die vielen 1573und IS94 erwähnten Grünstädter Holbeins abstammen. Fürden schon 1510 in Ohrdruf als Hausbesitzer bekannten HeintzHolbynn, den Stammvater der thüringischen Holbeins, kommendie Grünstädter nicht in Frage (S. 45 u. 48). Wer sich fürsie interessiert, findet näheres bei Professor Seybold im Deut-schen Museum, Leipzig bei Weygand 1778, S. 50 und 1779,S. 78. Es sind ca. ein Dutzend: Martin, Peter, Paul, Simon,Theobald, Valentin, Philipp, Hans Kasper, Hans und HansensKinder. Auch sie führten das Holbeinsche Wappen. Aus-gangs des 30 jährigen Krieges verschwindet der Name inGrünstadt.
1367 also unmittelbar nach dem Wegzuge von Hans III. aus Ravens-burg, wählten die Ravensburger einen anderen Holbein, näm-
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