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Familie Gänsfleisch, zweite Linie.
darauf hinweisen, dass die erste Linie ausgestorben war, aber indiesem Falle konnte der Hof auch an die anderen Linien übergehen,und so bleibt der Uebergang an ein fremdes Geschlecht unerklärt.
Die zweite Linie begründete Peter zum Gensfleisch, welcher1332 als Bruder des Johann genannt wird; er kommt 1356 alsSchöffe von Mainz vor und war 1359 todt, denn in diesem Jahrebestätigte sein Sohn Priele, Bürger zu Mainz, Gülten der Stadt Frank-furt, welche er von seinem Vater Peter ererbt habe. Im Jahre 1366bestätigten Friele und seine Ehefrau Grete abermals, diese Gülte em-pfangen zu haben; nach Köhler war an der ersten Urkunde einSiegel mit der Umschrift: S. FRILO. DICTI. KAFIT. CIWIS. MAGUN.,an der zweiten eines mit der Umschrift: S. FRILO DcS ZV DEMESELWEKE, beide mit dem Gänsfleisch-Wappen, einem Pilger oderMönch mit einer Schale und einem Stabe. Im Jahre 1372 war dieserFriele todt, denn seine Witwe Grete zur Laden bestätigt, eine Gülteerhalten zu haben, von welcher ein Theil als Leibgeding auf Katha-rina und Johann, ihre Kinder, stehen. 1376 bestätigt Peter Linden-fels, genannt Schlüssel, i2 r / 2 Gulden für seine Frau Katharina, GretensTochter, erhalten zu haben. 1418 verlobte sich Dietrich, Sohn dessei. Peter Schlüssel, mit Liebichen, Tochter des Jakob Hirsch, wobeials Zeuge Friele Gensfleisch vorkommt, welcher 1400 Gretens Sohn,1407 Bruder der Katharina genannt wird, also ein zweiter SohnFrieles war. Der ältere Bruder Johann war 1419 todt, denn in diesemJahre bestätigte Hennechin, Henne Gensfleischs sei. Witwe, genanntzur Laden, von der Stadt Frankfurt 39 Gulden Leibgedinge erhaltenzu haben. 1410 bestätigt Katharina, Peter Schlüssels sei. Witwe,25 Gulden von der Stadt Frankfurt erhalten zu haben, welche Be-stätigung von einem anderen Bruder, Ortlieb, besiegelt ist. Als vierterSohn Frielens tritt 1413 ein Peter auf, dessen Tochter Grete, wohn-haft im Hause zum Lenfriede, das ihrem Vater, Frieles sei. Sohnezum Gensefleisse gehörte, eine Bestätigung gibt, welche ihr Vaterals Zeuge besiegelte. Schaab bemerkte dazu: »Peter Gensfleischlebte also noch 1413!« Doch kann dieser Peter weder der 1359,noch der 1382 Verstorbene sein, sondern nur jener Petermann zurLaden, welcher mit Friele zur Laden, Ortlieb zur Laden, Henchin
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