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Die Erfindung der Buchdruckerkunst nach den neuesten Forschungen
Entstehung
Seite
119
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7. Johann Gutenberg.

In der Vorrede zur Mainzer Städtechronik dankt deren Heraus-geber, Prof. C. Hegel, dem Kreisarchivar Dr. Schäffer in Würzburg,der sich der Herstellung der beiden Register unterzogen, bei derenRevision er sich mit ihm in der gleichen Verlegenheit befand, dieFamiliennamen, inwieweit sie von Herkunftsortern, Häusern der Stadtoder Gewerben abgeleitet sind, oder solche Nebenbezeichnungen nichtals eigentliche Namen gelten können, zu bestimmen.

In der gleichen Verlegenheit befindet man sich gegenüber derFamilie Gänsfleisch-Gutenberg. Zu Ende des XIV. Jahrhunderts findenwir Johann den Alten, Sohn der Grete, Johann zur Laden, Sohnder Grete zur Laden, Johann, den Sohn des Johann, und Johann,den Sohn des Niklas. Um die Mitte des XV. Jahrhunderts findenwir I. Johann Gänsfleisch den Alten, welcher im Jahre 1443von Ort zum Jungen dem Alten, der in Frankfurt wohnte, den Hofzum Jungen, in welchem nach Trithemius die Buchdruckerkunst er-funden worden sein soll, auf drei Jahre miethete (siehe S. 64);2. Johann Gutenberg, den Sohn des Hausgenossen Friele Gäns-fleisch und dessen Gattin Else Gudenberg, und 3. Johann vonSorgenloch, genannt Gensfleisch, den Enkel des Henchin zu Guden-berg, welcher in der Rachtung von 1430 genannt wird.

Diese Namengleichheit ist nicht vereinzelt, sie findet sich auchbei der Familie zur Eiche, denn unter den 1411 aus Mainz Ausge-zogenen werden genannt: Henne zur Eiche, Jäckel, Georg, Ort, seineSöhne; Ort zur Eiche der Alte; Rudolf zur Eiche, Rudolf, Henne,Siegfried, Jäckel, Ort, seine Söhne; Niklas zur Eiche und Ort sein

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