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8. Die Gutenberg'legende.
Johann Gänsfleisch zu Gutenberg wurde zu Mainz') oder zuStrassburg 2 ) 1397 3 ) oder 1398+) geboren, 1430 war er noch nichtgrossjährig.. 5 ) Seine Eltern waren Friele Gänsfleisch und Else Wyrichinvon Gutenberg, eine Tochter des Dietrich von Gutenberg 6 ) oder desWerner Wyrich zu Mainz.?) Er bezog nach dem Tode seines Vaters1430 eine Leibrente von 12 Gulden. 8 ) Im Jahre 1430 befand ersich nicht in Mainz, denn in dem Vergleich, welchen der Erzbischofzwischen den ausgewanderten Geschlechtern und den Zünften ver-mittelt hatte, wurde er als »nicht inländig« aufgenommen.5) SeineVaterstadt unterliess die Zahlung jener Leibrente, vielleicht weil erder Mahnung, dorthin zurückzukehren, nicht nachkam. 10 ) Deshalbnahm Gutenberg, welcher sich zu Strassburg aufhielt, 1434 in dieser
') Matth. Palmer in Eusebius Lib . chron ., Venedig 1483.
2 ) Jac. Phil. Bergomensis in Suppl. suppl. Chron., Venedig 1483. — Bapt.Fulgosus, Dicta et fact. nieu.or., Mailand 1508.
3 ) Rotteck, Allg. Weltgeschichte, 1824, S. 307.
4 ) Denkstein im Hofe zum Gänsfleisch in Mainz.
') Dr. A. van der Linde, Gutenberg, 1878, S. 18.
6 ) Dr. C. A. Schaab, Die Geschichte der Erfindung der Buchdruckerkunstdurch Johann Gensfleisch genannt Gutenberg, Mainz 1830, Bd. 1.
') Freiherr Schenk von Schweinsberg in A. van der Lindes Geschichte derErfindung der Buchdruckkunst, Berlin 1886, S. 944.
8 ) J. D. Köhlers Hochverdiente und aus bewährten Urkunden wohlbeglaubteEhrenrettung Johann Gutenbergs, Leipzig 1741, S. 81, Nr. 14.
9 ) G. Ch. Joannis, Script, rcr. mag. 1727, III. — Köhler a. a. O., S. 71. Vgl.oben S. 115.
!0 ) Dr. A. van der Linde, Gutenberg, S. ig.