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Die Erfindung der Buchdruckerkunst nach den neuesten Forschungen
Entstehung
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109
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Familie Gänsfieisch, erste Linie.

Peter, Sohn des älteren Friele, verwechselt worden, aber letztererwar bereits 135g, wo sein Sohn Friele als Erbe seiner FrankfurterGülte genannt wird, todt. Man muss also den Peter der ersten Linieund den der zweiten Linie auseinanderhalten. Der Peter der erstenLinie war 1382 todt, nachdem er 1379 von seinem Sohne FrieleGensfleisch, Capitular des Liebfrauenstiftes, nebst seinem anderenSohne, Peter, Capitular des St. Stefansstiftes, zum Testamentsvoll-strecker ernannt worden war. (Gehörte dieser Capitular Friele derersten Linie an, so war er nicht, wie Schaab annimmt, ein Bruderdes Friele zum Gensfleisch, Sohn des Peter, welcher der zweitenLinie angehörte, und somit löst sich der Widerspruch bei Schaab,welcher zwei Friele, einen geistlichen und einen weltlichen, als Brüderaufführt.) Ein dritter Sohn Peters (neben den beiden Geistlichen)war Johann Gensfleisch der Alte, dem seine Mutter Grete, HerrnPetermanns sei. Witwe, 1389 mehrere Feldgüter und Gülten, sowieein Leibgedinge für dessen Tochter Grete übertrug; als Zeuge kommtJohann, Sohn des sei. Niklas Gensfleisch (siehe die dritte Linie) vor.Johann Gensfleisch der Alte wurde von seinem Bruder Friele, demoben erwähnten Capitular, 1398 zu seinem Testamentsvollstreckerernannt, wonach dieser also nach dem Tode seines Vaters nochmalsein Testament machte (insoferne diese Urkunden richtig sind, dennes ist auffallend, dass dieses Testament 20 Jahre nach dem früherengemacht wurde). Johann heisst in einer 1391 vidimierten Urkundevon 1389 Johann Berwolffs Eidam; er dürfte ausser der erwähntenTochter Grete noch Söhne gehabt haben, denn 1421 wird unterden Mainzer Hausgenossen ein Michel (Michael) Gensfleisch genannt,dessen Eltern nicht bekannt sind, der sich aber kaum den beidenanderen Linien anreihen lässt. Nach dem Rechte der Erstgeburtmusste der Hof zum Gensfleisch der ersten Linie angehören, er be-fand sich jedoch 1420 im Besitz eines Peter Silberberg; r ) dies könnte

') 1421 war Peter Silberberg der Junge Hausgenosse; 1429 war ein PeterSilberberg Rathsherr, er war einer der alten Geschlechter; 1445 lehnte PeterSilberberg das ihm angebotene Rathsamt ab; im Jahre 1462 werden unter den Ge-schlechtern aufgeführt: die zum Waltpoten oder die zum Silberberg (Waltpotebedeutete etwa Polizeihauptmann).