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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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Prinzen Rollen übernahmen, desgleichen neben anderen auch Ferdinand"). Bei Ge-legenheit einer solchen Aufführung mar auch ein Vetter des damals regierenden Fürstenvon Schwarzburg-Rudolstadt zugegen, welcher im Gesprach mit Ferdinand in scherzhafterWeise im Namen seines Fürstlichen Hauses ihu um Entschuldigung bat, daß man sichgestattet habe, einen hoch oben über dem Schwarzathale gelegenen Wildstall (nebst nachvorn gelegenem Aussichtspunkte) „Eberstein" zu nennen—lediglich aus dem Grunde,um einen wohlklingenden Namen zu haben.

Am 29. März verlegte Ferdinand seinen Wohnsitz nach Nordhauscn, da seinältester Sohn Alfred das Abiturienten-Examen auf einem preußischen Gymnasiummachen sollte. Als während des Feldzuges im Dezember 1870 die verabschiedetenOffiziere zur Leistung von Kriegsdiensten aufgefordert wurden, meldete sich Ferdinandsofort dazu und diente bis nach dem Friedensschlüsse als Kompagnie-Führer imGarnison-Bataillon Nr. 71 zu Erfurt.

Am 17. Oktober 1873 erfolgte die Übersiedelung nach Kassel in der Erwartung,daß der damals noch in Selekta des Berliner Kadcttenhauses befindliche 3. SohnBotho zu dem iu Kassel stehenden 83. Jnf.-Reg. kommen werde (der älteste wurdein dieser Zeit als Referendar bei dem Kasseler Appellationsgerichte angestellt); dieswar jedoch nicht der Fall (Botho wurde in das 78. Jnf.-Reg. versetzt). Hier inKassel verlor Ferdinand am 2. April 1874 seine Frau durch den Tod, worauf er am22. Sept. 1874 nach Hasscrode bei Wernigerode am Harze zog, damit der jüngsteSohn Eberhard einen mütterlichen Anhalt an seiner dort lebenden Tante CharlotteNiemeyer haben möchte. Am 5. Okt. 1875 siedelte er nach Dresden und am5. Januar 1884 nach Berlin über, von wo aus er gegenwärtige zweite Ausgabeseiner „Urkundlichen Geschichte" den für solche Forschungen sich interessirendcn Kreisenübergeben wird. Wenn er da nun sich veranlaßt fühle?? muß, seine mehr als30jährige Beschäftigung mit Urkundenforschung in seinein Geiste an sich vorüber-ziehen zu lassen: so hat er — abgesehen von den glücklich gewonnenen Ergebnissenund dein eigenartigen Genüsse, den ihm selbst die bloße Aufspürung von Urkundengewährt hat, als gleichsam einen? Trünke aus frischer Quelle — die freudige undehrenvolle Genugthuung, daß Geschichtsforscher von Beruf und hohen? Ruf, sowieviele der Quellenforschung ergebene Vereine ihre Anerkennung ihn? habe?? zu theilwerden lassen.

Wie mir solches als Aufmunterung und Ermuthigung zur Weitcrarbeit gedienthat, so kann ich es nicht unterlassen, hierfür den folgenden Historischen Vereinen meinenherzlichen Dank auszusprechen. Es haben durch Diplom mich ernannt:

zun? Ehrenmitglied«:

der Hcnncbcrgische Altcrthumsforschende Verein, ct. ct. Meiningen, I. Januar l867;der Historische Verein von Obcrfranken in Bamberg, ct. ct. 24. Okt. 1868;der Histor. Verein von Untcrfrankcn und Aschaffcnburg, ct. ct. Würz bürg, im Juni 197«?;der Histor. Verein von Obcrfranken in Bayreuth, ct. ct. 19. April 1879;der Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde, ct. ct. Kassel, 24. Juli 1879;der Hanauische Bezirksvcrcin für Hessische Geschichte, ct. ct. Hanau, 9. Januar 1880;der Histor Verein für das Württcmbcrgische Franken zu Hall, ct. ü. 28. Marz 1889;der Verein für Hcnncbcrgische Geschichte und Landeskunde zu Schmalkalden, ct. ct. 7. Febr. 1881;der Deutsche Herold, Verein für Heraldik, Sphragistik und Genealogie zu Berlin, <1. ct. (Weih-nachten) 1888;

") Zuerst kam zur Aufführung: Minna von Karnhelnr. Personen: Major von Tcll-hcim . . Prem.-Licut. von Poseff»; Minna von Barnhclm . . Frau Hauptmann von Mrorhrin;Graf von Bruchsal . . Licut von Uirlirrlrrr; Franziska. . Fräulein Ljelene von Klödon (jchigcGemahlin des k. sächs Staatsministers v. Gerber zu Dresden); Just . . Durchlauchtigster PrinzLeopold; Paul Werner . . Hauptmann von Mrochem; der Wirth . . Licut von Modau; Frauvon Marloff . . Fräulein Therese von Wnrmb; ein Feldjäger . . Lieut. von Elm et und Himmu?«Is In Ilsi'tillivr« . . Hauptmann von Eversten».