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Todleben fwie er in einer militärischen Schrift eines SchweizeroffizicrS genannt wirdjwieder zu begrüßen), gab bereitwilligst Auskunst über die behufs Eintritts in das Corpszu thuenden Schritte.
Diesem gemäß ging nun Ferdinand zu Michaeli 1842 aus der I. Klasse derRealschule zu Nordhausen ab, um in unmittelbarer Rücksichtnahme auf seinen erwähltenBeruf seine Studien zunächst im elterlichen Hause fortzusetzen. Während dieser Zeithatte der mit seinem Vater befreundete und täglich im Hause verkehrende, zur Führungder Landwehr-Komp, nach Nordhausen kommandirte Premier-Lieutenant von: 31. Jnf.-Reg. v. Below die Güte, Ferdinanden in der instruktionsmäßigen Handhabung desInfanterie-Gewehres, Griffen ec. zu unterrichten; gleichzeitig erhielt er durch den da-maligen Gpinnasial-Oberlehrer und früheren Senior einer studentischen Verbindung inHalle und Bonn Heinrich Niemepcr Fechtunterricht, welcher jedoch mit dem Tageabgebrochen wurde, an welchem der zum Pastor der Frauenberger Kirche zu Nordhausenerwählte H. Niemeper sich mit Ferdinand's Schwester Charlotte verlobte.
Hin noch einige Lücken auszufüllen, ging Ferdinand am 1. Juni 1843 nachMagdeburg, wo er durch Militär- und Civillehrer (durch Lieut. v. Plessen in derGeschichte, Geographie und in der französischen Sprache; durch Artillerie-Lieut. Roloffin der Mathematik und durch Dr. Lüdde in der deutschen Sprache) weiter geführtwurde. Nach Magdeburg reiste er zu gleicher Zeit mit dem dorthin kommandirtenHauptmann v. Zastrow vom 32. Jnf.-Neg., dessen Fürsorge er anvertraut wordenwar und mit dem er bis zur Ablegung der Portepeefähnrichprüfung in einem Hausewohnte. Nachdem er nun diese vom 1. bis 7. Okt. 1843 zu Magdeburg abgehaltenePrüfung bestanden hatte, wurde er auf Befehl des Obersten v. Hessenthal am 1. Nov.desselben Jahres bei der 3. Pionier-Abtheilung zu Magdeburg als Einjährig-Frei-williger eingestellt und der Mineur-Sektion der 2. Kompagnie (unter HauptmannSchnackenburg) zugetheilt. Daselbst wurde er am 5. Juni 1844 Vize-Unteroffizier undam 19. Aug. oj. n. Unteroffizier.
Am 1. Okt. 1844 kam er auf die k. vereinigte Artillerie- und Ingenieur-Schulezu Berlin, woselbst er noch ein Jahr mit dem obenerwähnten Bluhm Pascha zu-sammen war. Am 19. März 1845 erlangte er die Charge eines Portepcefähnrichsund, nachdem er Ende Juli 1845 das Armeeoffizier- und im Juli 1846 den erstenTheil des Berufs-Examens absolvirt hatte, avancirte er am 29. Aug. 1846 zum aggr.Seconde-Lieutenant 2r. Ingenieur-Inspektion (Patent v. 17. Aug. 1845 ^.). Vom3. bis 8. Juli 1847 legte er den letzten Theil der 3. Berufsprüfung ab und wurdedarauf zur 3. Pionier-Abtheilung in Magdeburg zur Dienstleistung kommandirt, wo-selbst er am 20. Juli desselben Jahres eintraf.
Im Februar 1848 hatte er die Genugthuung, ein im Auftrage des Kuratoriumsseitens der Direktion der vereinigten Artillerie- und Ingenieur-Schule an ihn erlassenesanerkennendes Schreiben zu erhalten:
Nr. 571. Berlin, den (6. Dobruar (3i(3.
An Eine Aönigliche Hochlöbliche 2te jOionier-Inspektion.
Das Hohe Auratorium der vereinigten Artillerie- und Ingenieur-Schule hatuns beauftragt, dem Seconde-Lieutenant v. Dborsloin der zweiten Pttonier-Onspektion für den von ihm bewiesenen Aeifi und die sehr guten Leistungenwährend des Besuchs der genannten Anstalt die Anerkennung der gedachten hohenBehörde zu erkennen zu geben.
Inden: wir uns des erhaltenen Auftrages hierdurch mit Vergnügen ent-ledigen, ersuchen wir Eine Hochlöbliche Inspektion ganz ergebenft, dein genanntenOffizier die nöthige Buttheilung machen zu wollen.
Direktion der vereinigten Artillerie- nnd Ingenienr-Schnle.
Mittick. Mittlre.
Iii', m. 8. n» r. Einein Hochlöblichen Aommando mit dem ergebenstenErsuchen mitzutheilen, dem Seconde-Lieutenant Hreiherrn von Dbsrstmin von