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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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waren gleich anfangs blessirt worden. Der Alajor v. Ebra hatte die eine Hahneaus der Hand des Alajor v. Lenningsen, der solche vorher geführt und blessirtward, sowie ich, der Lieutenant v. Eberstein der 2te jG »»stuv Adolf) die andereBataillonsfahne, nachdem der Eapitain v. Brause, der solche führte, auch blessirtworden, ergriffen. In diesem Avanciren traf eine Angel den bereits blessirten Kom-mandeur v. Ebra nun auch in den rechten Arm, und da der Eapt. Gras v. Low en-stein auch blessirt worden, erhielt ich, der Lieutenant v. Eberstein der sste jMoril»Wilibald), die Bataillonsfahne aus dessen Hand. Nun war das f. Bataillon aus150 Alaun circa zusammengeschmolzen, die sich in einem halben Blond formirtenund retirirten. Aus dieser Retirade, dabei wir einen sumpfigen Wiesengrund passirenmußten, war der um die Hahnen noch befindliche Hausen etwa 50 Alann stark.Hier kam der Alajor v. Gsug, nachdem er früher blessirt und um sich verbindenzu lassen, zu uns, und so gelangte der kleine Haufen unter dessen Anführung nachButtelstedt. Hier lag Alles voll Blessirte und fliehender. And wann wir gleich,so lange wir Dämmerung hatten, die Dörfer vermieden und über die Helder wegzuziehensuchten, so hatte nun unser kleine Haufen aus 9 Alann sich vermindert. Denn dieAlenge der Retirirenden, welche stromweise auf uns stießen, sich nicht allein nichtbereden lassen wollten, an unsere Hahnen sich anzuschließen, sondern vielmehr durchübles Beispiel mehrere unserer Leute zum Wegschleichen veranlaßten. Als es inButtelstedt hieß, daß in Erfurt der Sammelplatz der Retirade sei, beschloß der Alajorv. Gsug, sich dahin zu ziehen. Anter mancherlei diese Nacht über erlebten Ereig-nissen auf diesem in der Hinsternis sortgesetzten Rückzüge und bei dem steten Durch-drängen durch ganze Züge von Wagen, Bagage und Artillerie-Grain, wo dannunser Häuflein bald groß bald klein war, langten wir um die Zeit der Alorgen-dämmerung in einem Dorfe 5 Stunden von Erfurt an. Als wir aus solchem her-auszogen, fanden wir noch 2 Hahnen aus dein Hahrwege liegen, von denen wirnicht wissen, welchem Regimente sie angehört haben. Ich, der Lieutenant v. Eber-stein II. (G»tsti»v), nahm die eine davon auf und ließ die andere einen Alusketiervon des Eapt. v. Brause Kompagnie aufnehmen. Nun geriethen wir in derGegend des Dorfes Kerspleben in eine Alenge Huhrwesen, und indem wir unsdurch solches durchdrängten, geschahen einige Schüsse hinter uns und es kam einGeschrei, daß der Hemd hinten in die Bagage gerathen und einige Knechte von denPferden heruntergehauen hatte. Unsere Ermüdung war fast aufs Äußerste ge-kommen. Der Alajor v. Gsug war blessirt und ritt ein auch blessirtes Pferd.Wir beiden Gebrüder, von denen ich, der Lieut. v. Obersten» I., die Hahne derLeib-Komp., und ich, der Lieut. V. Obersten» II., die andere Bataillonsfahnenebst noch einer bei Kerspleben gefundenen Hahne auf der Schulter hatte, und daeinige wiewohl leichte Prellschüsse an den Armen uns jede Bewegung schmerzhastmachten, zugeschweigen, daß wir mit der größten Anstrengung unseren kleinen Troupzusammen zu halten suchen mußten, konnten nun kaum mehr fort uud liefen Gefahr,hier kurz vor Erfurt noch unterzulicgcn und mit den Hahnen dein Heinde schonhier in die Hände zu gerathen. Allein glücklicher Weise traf ich, der Lieut. v. E. I.,aus einen Reitknecht zu Pferde, öem ich halb mit Gewalt und halb im Guten seinPferd nahm, ihm meinen Namen sagte und mich daraus schwang. Ich, der Lieut.V. G. II., bemächtigte mich des zwar blessirten Knechtspserdes des Alajor v. Gsug,das bei der Bagage war. And da der Hemd, der von Weimar herkam, sich hinteruns mit der Bagage amüsirt haben mag, bekamen wir Zeit, uns glücklich zu ent-fernen. Jedoch in der Nerwirrung war der Alusketier, dem ich, der Lieut. v.G. II., die eine der bei Kerspleben gefundenen Hahnen zu tragen gegeben, vonuns abgekommen, und unser Häuflein, das um die Z Hahnen, die wir beide Ge-brüder unter Anführung des Alajor v. Gsug führten, geblieben, bestand aus 7Alann. And so hielten wir den s5. Oktober um Alittagszeit nach s s Ahr unserenEinzug zum Kraempfer-Thor in Gvsurl, wo der Alajor v. Gsug resolvirte, unsereZ Hahnen auf den Petersberg in die Hände des Kommandanten des Horts daselbst,