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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
Seite
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innere, darin dieser Bruder gewickelt war. Ferner bei dessen Begräbnis erinnere ichmich das Zumachen des Sarges und das Hämmern der Leute, die an dem Sargeklopften. In meinein 2ten Jahre hat meine Wärterin mich auf ein offenes Fenster,in den Hof gehend, gesetzt, und beim Spähen mit der Ordonnanz meines Vatersfalle ich zu dein offenen Fenster 1 llllaZ-k hoch herunter auf den Hof; allein zum Glückist ein Misthaufen unter dein Fenster, und der lange Rock mag den Fall sanft gemachthaben, und dieses gefährliche Ereignis ist ohne allen Schaden für mich abgelaufen.Welchen Vorfall ich mit Dank gegen die Vorsicht hier niederschreibe.

Als der 7jährige Krieg ausbrach, erinnere ich mich noch lebhaft des imSommer 1757 beschehenen Lombarckemant-s von Tilsit durch die Russen und folgendenNmstandes. Meine Mutter war auf ein Gartenhaus außer der Stadt an der entgegen-gesetzten Seite gezogen, und wir blieben während des Homdarckamknls im Gartenunter freiem Himmel. Vor dem Gartenhause war ein Grasgartcn-Fleck ohne Um-zäunung, auf dein ich nebst vielen andern Kindern, groß und klein, mich ohne Aufsichtin dein Vroulilk befand. Eine Lombs fiel matt auf den Grassleck hin und wühltesich in der Erde ein Loch. Wohl etliche 30 Kinder liebst mir laufen hinzu und sehender Hamids zu, wie sie in der Erde wühlte, indem wir einen engen Kreis um solcheformirten. Nun thut die Lomlos den Knall und cwkpirl, und die Stücken gehen allein? Bogen nach allen Seiteil über uns weg, daß keins der Kinder von uns allen außerden? Schreck, von den? wir betäubt waren eine Weile, einen Schaden genommen.

Meinen ersten Unterricht übernahm in meinen? 3. Jahre ein unverheirathetcsFrauenzimmer mit Namen Jungfer Uramiiiii, die Tochter eines gewesenen Geistlichen,der ich in Absicht auf die Bildung meines Verstandes alles schuldig bin, indem bisin das 5. Jahr ich unter steter Beschäftigung durch sie in? Lateinischen durch dieGrammatik, in? Französischen zun? Lesen und ivie im Lateinischen zun? Exponiren ge-bracht und mein Verstand in Absicht auf Reflexion zu einer gewissen bei Kindern ii?diesem Alter ungewöhnlichen Ernsthaftigkeit und Liebe zur Uketurs gebracht war, daßmein ^.0. 1759 in? September mir von meinem Vater in der LAmpu-o-na zugeschickteHofmeister Namens Gottfried Kamann, gewes. ^.uckiwur bei den? sonst v. Aclorv'schenRegte, in Berlin, wann er auf den? Wege hätte fortarbeiten wollen, er mich viel weiterhätte bringen können. Allein leider! er war mehrentheils krank an? Podagra, undivas ich nicht selbst wollte, unterblieb ganz, ich machte seine?? Wärter. Da ich abernicht aus der Stube durfte und einmal glücklicherweise an Beschäftigung mit Bücherngewöhnt war, so las ich alle Reisebeschreibungen und Romane, die in Tilsit aufzu-treiben waren, Ivo glücklicherweise bei einem Kaufmann Werner von Vermögen eineordentliche Lese- und Romanbibliothek, wie sie der damalige Zustand der Litteraturlieferte, vorhanden war, der auch alles, was lesbar war, ordentlich hielt, also auchmanches auf meine Bildung Nützliches in meine Hände kam. Dagegen aber kam ichin alle??? zurück, so daß ich mit dein Lateinischen ganz unbekannt ward. Dagegen aberdurch das Zeitungslese?? und damit verbundene Geographische und Historischeglücklicherweise, da ich die alte Geschichte schon als Lieblings-Escckrrrk getrieben, auchauf neuere Geschichte, da ich ordentlich durch schriftl. formirte Aufsätze geführt ward,die ich wenngleich kindisch, doch chronologisch nach den Staaten Europas mir aufsetzteund sie so betrieb; durch die mathematischen Stunden, die ich nebst dem Zeichnenin militärischer Bestimmung trieb, .... ich nun auf Wolfens philosophische Schriftengebracht, und ii? ineinen? 9. Jahre war ich ein kindischer Wolfianer, der LeibnizenSTheodice ein paarmal durchgelesen hatte; und da in meinem Elternhause alles, was nurvon Honoratioren in Tilsit war, ofte und fast täglich sich befand, so ward ich durchdas Disputiren, das ich liebte, und darin sich die bei der dasigen Provinzial-Schulebefind!. 5 Schulmänner mit mir viel zun? Spaße abgaben, in dieser Zeit in Absichtauf den Kopf durch eigne Bemühung etwas gebildet, da mir auf der andern Seitemein mehrentheils kranker Hofmeister bloß durch Ruiscmnsmaul nützte, und weil ichsein Krankenwärter war, mich inachen ließ, was ich wollte. Zugleich kam ich bei dieserGelegenheit zu mauchen medicinischen Kenntnissen und fiel mit einer ordentlichen Gierig-