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Gin Tausend Acht Hundert Drei und Zwanzig (:25. Januar (32Zst früh fünfUhr, an Gntkräftung in einein Alter von drei und siebenzig (?I.) Iahren, fünfMonaten, und wurde an, neun und zwanzigsten ejuscksm ebenfalls auf hiesigen,Gottesacker feierlich beerdigt, Lie hinterläßt sechs Löhne und zwei Töchter.
Daß vorstehende Nachrichten aus den hiesigen Kirchenbüchern getreulich und wörtlichextraHirt worden sind, wird hierdurch mit Beidriickung des Airchensiegels snb üäe xastvratibescheinigt.
Neustadt Dresden, am 27. März zs-zs.
(D. 8.) chrmit! Tkeost. EiottkM KMmle.
Sieget der Kirche Pastor,
zu Uenstadt
l>ey Dresden. Jolunnr Gottlieb Werner,
Kirchner und Kirchenbuchführer.
Lebenslauf Wilhelm s Freiherr« von Gberstein.
(Bruchstück.)
Geschrieben (zu Dresden) am 11. Februar 1803 nach erreichtem 50. Jahre.
Geboren den 11. Febr. 1753 früh 3 Uhr zu Tilsit in Ostpreußen. Vaterwar damals Hauptmann bei dem Ruitzischen (nachher Plettenberg., dann Apen-burg.) Regiments. Meine Mutter, eine geb. v. Dubinsky, war in den erstenMonaten ihrer Schwangerschaft von meinem Vater zu einer Jägdpartie mitgenommen,und als sie nach einen, Hasen schießt, fliegt ihr ein Pulverkorn voi, der Pfanne zurückan den Hals, sie fährt mit den Fingern, indem sie bei der prickelnden Empfindungerschrickt, nach dem Flecke. Als ich zur Welt komme, so besieht man mich nach demAbwaschen, und auch am Halse habe ich ein Löchlein in der Haut, wie mit einer Strick-nadel gestochen, jedoch eine Haut wie die andere (wie die Sprache der Kindermütteres ausdrückte). Diese Thatsache wird hier als physisch bemerkt, weil dieser Umstandin Rücksicht auf meine Gesundheit und Diät und Lebensweise auf meinen sittlichenCharakter wegen der steten Aufmerksamkeit auf mein Körperliches den entscheidendstenEinfluß gehabt hat.
Aus den ganz frühen Jugendjahren erinnere ich mich noch heute mit völligemBewußtsein der damaligen Empfindung bei zwei frühen Vorfällen meiner Jugendzeit(welches in psychologischer Rücksicht bemerkt wird). Mein Vater war im Jahre 1754auf ein Werbe-Kommando ins Reich kommandirt worden. Als er nach Verlauf einesJahres 1755 im Frühjahre menss ^.yril zurückkommt, so bringt er mir einenhölzernen mit Silberschaum versilberten Degen mit. Noch heute, in meinem 5vstenJahre, ist meine Erinnerung so lebhaft vor „reiner Imagination, daß ich das Lokaleder Stube (welches eine Mittelstube war), die Figur meines Vaters, in der Uniformdes Regiments, einen Rock zum Überknöpfen und zwei schwarzseidene Mauchensüber die Hände gestreift mit seidenem Felbel bebrämt, in die Thüre tretenund mich von der Erde aufheben sehe. Nach Erhaltung des hölzernen Degens, denmau mir in den sogenannten langen Rock gesteckt, erinnere ich mich, wie ich mit solchemin der Stube an, Gängelbande herum gelaufen, und weiß auch die blau und weißgestreifte Leinwand meines langen Röckchens mich noch heute zu erinnern. Da dieseErinnerung eines Vorfalls in einem Alter von 2 Jahr 2 Monaten mir noch lebhaftvorschwebt, so bemerke ich solche, indem spätere Vorgänge aus dem 3tcn und 4ten Jahremir in zahlreicher Masse noch erinnerlich sind. Ein noch früheres Ereignis, da ich1 Jahr und 4 Monate alt gewesen, erinnere ich mich zwar eben noch heute mit völligemBewußtsein, so wie meine ganze bisherige Lebenszeit, zwar lebhaft, nur nicht im Zu-sammenhange mit andern Ideen, dabei wie bei dem Vorigen keine Eomliiug,t,io Icksurumstattfand. Meine Mutter kam nämlich ^.o. 1754 im April mit einem Sohne NamensKarl nieder, der nach 4 Wochen starb. Noch erinnere ich mich, so wie immer bisher,daß ich bei der Kindtaufe im Hause 1) das Kind wickeln, 2) es der Mutter ans Bettegeben sehen und der gelben Oup. TurAsub-Windeln in Absicht der Silberblumen er-