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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
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wirst Du wohl durch die Schwester Lottchen in Leinungen erhalten haben,chch sehe täglich der orcire zum Aufbruch nach Graudenz entgegen. Lebe wohl,grüße alle und sei fleißig, Ich bleibe Dein Dich liebender Vater Gbcr.stri».

.Inli s?) 1775. Ruin lieber Sohn! Ich habe Dein Schreiben vom4. .Inuij. sowie Dein letzteres voin H. pas. nach dem gewöhnlichen Laus der Hosterhalten. Daß ich aber ersteres noch nicht beantwortet, wird ineine seitherigeharte Arankheit, von welcher ich aber gottlob wieder hergestellet bin, hinlänglichsxensiren; über dieses, so habe aus Verdruß, da ich jetzo erfahre, was ich so langewegen Leinungen gefürchtet habe, die Feder nicht ansetzen mögen, dann w. sehenun endlich, daß ich jährl. ^75 THIr. 22 Gr. zuschießen muß, ohne die großenund schweren UroeWS-Rosten, wovon das Lnde kaum erleben werde zc. :c.' Vordas Glückwünschen dieser Verpachtung bedanke mich also recht sehr und er-warte nun noch zu dem Beschluß die gänzliche Rechnung von Ansang bis Iohannidieses Jahrs :c. Riem RR. unter dem Anschlag bitte nur, aber mit gutem Be-dacht ^md Vachdenken zu lesen, besonders daß ich (bis Johanni 1775) schon?9l? Thlr. Gr. bar in Leinungen hineingestochen :c.

Ts ist bei sogestalten Sachen ein schlechter Trost für mich, wann Du mirschreibest, daß in H2 Iahren ich und das Riorungsche Haus nicht aus Drocsssskommen werden, und die Frau Jägermeistern denket nicht unrecht, wann siemich dadurch zu ermüden glaubet. Rnd wie Du schreibest, so habe ich wegenHörle auch nicht viel Gutes zu hoffen; ich möchte aber wohl wissen, warum?Der Wiederverkauf hat doch seine Richtigkeit und stehet doch deutlich da außerdenen Nölioratioim-Rosten, deren mir aber keine angezeiget worden, können sie dochnichts weiter fordern, als das Raufprstium.

Da nun endlich Deine Studienjahre geendigt sein werden, so habe zu diesemletzten '/Hel Jahr noch Geld überschickt, und da Du nun zu Deinen gtuäimZZ0Z Thlr. H Gr. bekommen hast, so wirst Du selbst nach Trwägung meinerUmstände einsehen, daß man nun ein Unterkommen suchen muß. Nun habe ichnirgends Bekanntschaft als in Berlin. Weißt Du nun nicht besser anzukommen,so muß man suchen, sich in der praxi unserer Landesrechte zu babilitiren und zudem Tnde beim Rammergericht in Berlin als Röltzrsuäarius anzukommen, umin Droesssualilzus zu arbeiten, da dieses die rechte Hflanzschule für junge Leute ist,aus welcher man in hohe Oolls^ia als wirklicher Rath mit einem ziemlichenkraotamsut kommt und versetzt wird. Und kannst Du sodann nach befundenerOapaeit-k bei der Na^Äkbnr^sr oder Ilalbsrstädtschen Regierung als Regierungs-rath plaoirt werden, wo Du dann auch nicht weit von denen Gütern entfernt bist.Dieser Ulan ist in aller Absicht soliäs. Zu publiinsn atkairss gehören große Ruttelund reiche Leute. Beides ist bei mir nicht; Du mußt also alles darnach einrichten,mit Schluß dieses Quartals Leipzig zu verlassen und unterdessen wohl über-legen, ob Du mir einen besseren Ulan vorschlagen kannst, welchen ich dann er-warten will, und zwar auf eine bestimmte und gegründete Weise, damit wir keineSchlösser in die Lust bauen und die Tlle länger als der Rram wird. Wobei ichnoch dieses sage, daß ich zu soliäsn Unternehmungen so weit ich es bedrückenkann, ineine Hülfe nicht versagen werde.

Der Rarl ist eine Zeit wieder übel gewesen und klaget noch. Rum hat ihn:einen kleinen Rnochen aus der Wunde genommen; der Regiments-Feldscher weißaber dessen Herkunst nicht mit Gewißheit zu bestimmen. Deine Ruitter und Ge-schwister grüßen Dich herzlich, die Lottchen exonsiret ihr Nichtschreiben damit, daßDu ihr aus ihr letzteres nicht geantwortet und wozu eben nicht soviel Zeit gehöre.Ich empfehle Dich der Gbhut Gottes und bin Dein treuer Vater Oberstem.

?. 8. Ich sollte der Revue in Schlesien mit beiwohnen, wovon mich aber meine Krankheit ab-gehalten. Der Hr. Ueusral aber sind dahin gegangen und der Uajnr v. KraukeuberN hat meineStelle ersetzen müssen. Stuttcrheim ist anch sehr elend gewesen und fast gestorben, er bessertsich aber anch jetzo und grüßet Dich vielmal, sowie alle Bekannten.