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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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stände werden alles lehren und die zu nehmenden Uiaßregeln an Uand geben.Man muß nur genau hören, wo die Herren hinwollen und sich darnach richten,ohne sich bloß zu geben und der verstellten Vertraulichkeit zu viel zuzutrauem DerHerr von Hansen kann mit Recht nichts, als das allaclinm, so übrig bleibt, fordermDie Hütte ist ein Familiemverlt und 6000 fl. Lehn stamm und 2000 fl.Sicherungs kapital gehören der Familie. Diese stehen in Leinungen und müssenauch darin stehen bleiben.

Was die ^siZ-nabion betrifft, so müßt Ihr sehen, wie Ihr es macht, daßIhr selbige cineassiret, und mit dem vetteren Morungen müßt Ihr ernstlichreden, die Lehnstammszinscn bei Leibe nicht in getrennter Lmmna annehmennnd fordert die (00 fl. vor den hiesige»» Kr»»der auch, ich kann und werde siehier bezahlen. Schreibet mir, ob die Schwester Charlotte so übel ist und dasGesicht verlieren wird, welches ja nicht hoffe. Indeß kann das Killlsanck'schesflulver dabei nichts thun, das weiß ich an meinen Augen.

Ich überschicke hierbei einen Brief an den vom-ttnstos (Franz v. E. zu Basel).Du mußt seinen Aufenthalt ausforschen, wie auch seine Adresse, und diesen Briefsogleich abschicken ohne Umstände. Ich empfehle Dich übrigens dem Schutz Gottes,der nehme Dich in seine treue Obhut und ich bin Dein treuer Vater

Gberstrm.

^ilsv, 11. Dee. 1772. Mein lieber Sohn! Ich habe Dein Schreiben vom31. Veb. nebst denen Beilagen wohl erhalten, und ist uns allen angenehm gewesen,daraus zu ersehen, daß Du, gleichwie Hr. NarUm, die Zeit her gesund gewesenund nunmehro Euer beiderseitiger Aufenthalt in Leipzig ist. Gott erhalte Euchferner gesund und schenke seine Gnade zu dem Zweck Eures dortigen Aufenthaltes.

Die Leinungschen Angelegenheiten betreffend, so habe leider die unglück-liche Lage, in welcher selbige sich durch den Tod des Grafen befinden, ersehen.Ich werde indessen nimmermehr in eine solche Loimunu willigen, als die Herrenes etwa einzurichten vermeinen, vorerst die Frage auszuwerfen: hat der Graf nachdenen väterlichen Erbvcrtragen so viele Schulden, welche den einmal festgesetztenAnschlag übersteigen, auf Leinungen machen können und ist die Familie schuldig,solche alle zu bezahlen? In diesem Fall ist kein ander Mittel, als es muß eineraus der Familie die Verlassenschaft des Hrn. Grafen übernehmen und vor die Be-zahlung der Schulden sorgen. And wie ich nicht vcrmuthe, daß sich einer hierzu,ohne daß die Familie mit zutritt und in Ansehung der Frau Ivitwe und Schwestereine billige Klimkntatäon auf lebenslang besorget, verstehen wird, so ist kein an-derer Rath, als daß die ganze Sache durch einen Ooncni's lluali8iret wird; aufdiesem würde ich bestehen, bis mir bavor-M« LoucliUvnes vorgeschlagen würden,daß ich im stände wäre, Leinungen ohne Schaden anzunehmen. Indessen würdees sodann doch erforderlich sein, daß die Osllitorks ihre Anforderungen vor derHand in Leinungen stehen ließen. Wohnet der Hr. L. v. UollöntAal in Leipzig,so suche bekannt mit ihm zu werden, eine Oopio von seiner verschreibung von ihmzu erhalten und ihn zu scmäiren, ob er wohl sein Kapital länger darin stehen zulassen gesonnen wäre. Bei dem Hüttenantheil des Grafen wäre bei dermaligenUmständen und der schlechten Verfassung, worin sich die Hütte und das Bergwerkbefindet, zu viel ristzniret, wann man solches aetzniriren wollte, „jedoch läßt sich dar-über mehr sprechen, als es zu schreiben zu weitläuftig ist. Überdenke die Sachenmit Hrn. Narckini wohl und wie alles am besten und vortheilhaftesten einzurichten,damit ich schon etwas vorgearbeitet finde. Es haben Se. Aönigl. Maj. mirden Urlaub allergnädigst aoovräiret, und ich denke mit der Hülfe Gottes Ende derkünftigen Woche von hier abzugehen, werde auch Deine Schwester mitnehmenund wir hoffen, Dich gesund zu sehen gegen Ende ckanuarij. Ob ich über Leipziggehen werde, weiß ich noch nicht, werde aber davon Nachricht geben w. Ich bindeDir aber feste ein, mit niemand alldort von meiner Herauskunft zu sprechen, weilich zu Ersparung der Kosten mich nicht ausgeben will und unterwegs von niemand