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Nr. 517.
Hochwohlgeb. Freifrau, insonders hochgeehrte Frau Bas! Vor die Höflichkeit vonE. Hwgb. des Neucn-Jahrwunsch sage gehorsamen Dank; hingegen wünsche von Herzender lieben Frau BaS zu dein Eintritt des Neuen Jahrs ein völliges Vergnügen mitunzählbaren Jahren. Was uns hiesiges Orts anbelanget, seind wir Gott sei Dankgesund und wohl.
Ich weih nicht, was E. Hgb. damit sage wolle, der Kurfürst hätte Ihne einenBeistand gegeben. Wolle Sie Prozeh mit uns haben, so möchte wohl gern wissen,was E. Hwgb. haben wollt. So lange als der Vetter leben thut, ist man Ihnenichts schuldig, und hiernach wird es Ihne niemand absprechen. Ich warne E. Hwgb.als eine gute Freundin, machen Sie nicht, dah Sie in einen Korb milken, der keinenBoden hat. Ich versichere, es wird Ihne keine Rosen tragen vor Ihre Kinder. Ichwill mich befehlen und sage, dah ich bin E. Hochwohlgeb. treue Tante und DienerM. I. E. Ff. von UoilenluttpSkn geb. Fh. von (hucrnluüm.Der General macht sein gehorsam Befl., die Kinder emln-ussir ich.
Mainz, den Tag vor Neujahr.
Nr. 518. üxtiuetim aus dem Keiraths-Wotul zwischen Kugo PhilippKämmerer von Worms, Areiherrn von und zu Dalberg, und der MariaAnna Joseplia Sophia Zolirin von Gievelstadt.
Kund zc. seie hiermit zc., dah zc. ein Eheverlöbnis und Heirath zc. ausgeruhtworden zwischen zc. Hugo Philipp Kämmerer von Worms Freiherrn von und zuDalberg, Herrn zu Friesenhausen zc., hochfürstl. fuldischen Geheimen Rath und Ober-Amtmann zu Hammelburg, des zc. Franz Ekenbert Kämmerern zu Worms Freiherrnvon und zu Dalberg, Herrn zu Essingen, Ruppertsberg, Krobsberg, Abentheim,Hernsheim, Hesseloch, Bechtolsheim, Gabsheim und der Herrschaft Dalberg, der röm.kaiserl. Majestät wirkt. Reichshvfrath, kurfürstl. mainzischen wie auch trierischen undwürzburgischen Geheimen Rath, Vieeclom und Hofrichter der Stadt Mainz underbetenen Ritterhauptmann am obern Rhein, und der zc. Maria Franziska JulianaFreifrau von Dalberg gebornen Füchsin von Dornhein ehcleiblicher Sohn,eines- und der zc. Maria Anna Josepha Sophia Zoblin von Gicbelstadt, des zc.Johann Franz Zobel von Giebelstadt, Herrn auf Messelhausen und Darstadt,Jhro röm. kaiserl. Majestät wirkt. Raths, wie auch einer reichsfreien ohnmittelbarenRitterschaft in Franken löbl. Orts Odenwald wohlerbetenen Raths, und der zc. FrauenSophia Franziska Maria Zoblin von Giebelstadt, gebornen Freiin von Franken-stein eheleiblichen Tochter andern Theils.
Unterschrieben wurde dieser Heirathsvertrag ausser von den Brautleuten vondem Vater der Braut Johann Franz Zobel v. G. und von Karl Philipp, Joh.Friedr. Anton Valentin, Ludwig Jgnaz Joh. Konrad, Joh. Anton undJoh. Hartmann Ferdinand, alle Zobel von Giebelstadt; auch von dem Abt Adolfzu Fulda und I. A. Rudolf Voit Frhrn. v. Rieneck.
Nr. 519. Airline ^lmnei8en«z Fnlinnne Krfr. von Dalberg geb. Auchs v. Dorn-Heim Kerzicht de no. 1701.
Ich Maria Francisca Juliana geb. Füchsin von Dornheim, demnach weilandder hochwohlgebornen Frauen Mariae Joannae Füchsin von Dornheim gebornevon Rosenbach, meiner hochgeehrten gcliebsten Frauen Mutter sel. Andenkens, beidero Verheirath- ^und Vermählung, erjtlich mit weiland dem auch hochwohlgebornenHerrn Johann Fuchsen von Dorn heim, hochfürstlichen würzburg. Herrn Ämtmannzu Proseltzheim und Pleichfeld, ivie auch Assessorn des Landgerichts Herzogthums zuFranken, meinen: hochgeehrtisten geliebten Herrn Vater, sodann' ans dessen Ableben mitdem hochwohlgebornen Herrn Johann Konrad Friederich von Buben Hofen, hoch-fürstlichen würzburgischen Ober-Amtmann zu Hartheim und Ripperg, von meinem auch