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Herr Fürst von Leiningen als meckiutisirt, kein Ministerium mehr hat, mithin einAnschreiben von Seiten Höchstdero Ministeriums der auswärtigen Verhältnisse nichtanwendbar ist, so habe ich die Gnade, den besagten Entwurf nebst den übrigen mirgnädigst mitgetheilten Akten anbei mit der unterthänigsten Bemerkung zurück zu senden,daß im Fall, wo sich gegen eine Domänen-Kanzlei oder gegen andere verwaltendeStellen eines nieckinlisirlen Fürsten zu beschweren ist, diese Beschwerde an den Herrnselbst, also in substruto an den Herrn Fürsten von Leiningen gerichtet werden müsse.Es wird demnach von der Höchsten Bestimmung Euer Königlichen Hoheit abhängen, obdas von der unmittelbaren Ausstände-Kommission entworfene Schreiben nicht von mirin ein in Höchstdero Namen an den Herrn Fürsten von Leiningen zu erlassendesSchreiben umgeändert werden solle? Im Fall Euer Königliche Hoheit dieses genehmigensollten, erbitte ich mir die Akten unterthänigst zurück aus. Wenn dieser Schritt sodannwider Vermuthen auch keinen Erfolg haben sollte, so würde nichts anderes übrig bleiben,als sich an die Sonvsruins des Herrn Fürsten von Leiningen zu wenden und dortselbstBeschwerde zu führen, welches als dann durch das mir gnädigst anvertraute Ministeriumrssp. durch die einschlagenden Gesandtschaften geschehen könnte. Die weiteren HöchstenBefehle unterthänigst erwartend habe ich die Gnade respektvollest zu beharren. EuerKöniglichen Hoheit unterthänigster Diener Oberstem.
Mit der richtigen Bemerkung des Herrn Staatsministers bin ich einverstandenund schicke daher die Akten zurück. CM.
Aschb., 23. April lSf2.
Nr. 495.
Frankfnrt, 36. Mai 1813. Euer Königlichen Hoheit 1) haben mir unter-thänigst wieder anliegende Schreiben des Hrn. Fürsten zu Schaum bürg-Lippe zumGutachten zu inskribiren geruhet. Auf diese bloße höfliche Anzeige seines Betragensin den Streitigkeiten mit Lippe-Detmold und der durch Einschreitung der kais. fran-zösischen Gesandtschaft zu Kassel wahrscheinlich zu stände kommenden gütlichen Ausgleichungist m. E. nichts zu antworten, als ihm die Mittheilung zu verdanken und der Hr. Fürstzur Fortsetzung gleicher Mäßigung zu ermuntern. Unter anhoffender h. Genehmigunghabe ich ein Antwortschreiben an denselben in diesem Sinne entworfen, welches ich zurgnädigsten, gefälligen Unterzeichnung unterthänigst hier anfüge.
2) Der Hr. Kriegs - Eommissuire hat mich gebeten, Ewer K. Hoheit ein-zuberichten, daß durch seine Verwendung Hünfeld aufgehört habe, Etappenplatz zusein, und die Truppen in einem von Fuld bis Vach marschiren müßten. Er hofftauch, eine richtige Konkurrenz der Benachbarten zu erwirken.
3) Der Hr. Ober-Postdirektor Frhr. Vrints hat mich ersucht, ihn Ewer K. Hoheitunterthänigst zu Füßen zu legen und zu berichten, daß er durch den PostinspektorHrn. Lunckin die Versicherung der Allerhöchsten Zufriedenheit für seine Besorgung aufder Reise ihrer K. K. Masten erhalten habe. In schuldigstem Respekt verharrendEuer Königlichen Hoheit unterthänigster Diener Odrrstrin.
Alrhaffenhnrg, 37. Mai. ^.ck 1) Ich danke für die gute Besorgung, dasSchreiben wird abgehen.
^.ck 2) Die Konkurrenz ist sehr zu wünschen. Gb der Etappenplatz vonün feld nicht wieder hergestellt werde, ist eine andere Frage? denn Fuld von^ach ist weit entfernt; für Hünfeld übrigens wäre die Sache vortheilhaft. ImGanzen ersuch^ ich den Hrn. Minister, dem Hrn. Rcy für seinen Diensteifer zu danken.
^,ck 3) Ich bitte, dem würdigen Manne viel Schönes zu sagen. Ich habeauch zuverlässig gehört, daß der Kaiser und die Kaiserin mit seinen HVsteinrich-tungen sehr zufrieden waren.
Ich bin mit vieler Hochachtung Dero Freund EM.
Nr. 496.
Gesuch ck. ck. Mannheim, 30. Juni 1813 des Freiherrn ckosspll V. Kussel',worin er den Großherzog bittet, beim Kaiser Napoleon zu vermitteln, daß die Höfe