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Und in welcher Weise Karl v. Ebersteiu nid)t nur das in ihn gesetzte Vertrauendes fürstlichen Vaters rechtfertigte, sondern dabei and) die Liebe und Hochschätzung desErbprinzen sich erwarb, davon giebt die lange Jahre über den Austritt Eberstcin's ausder fürstl. Taxischen Verwaltung hinaus fortdauernde Reihe von thätigen Beweisendes Wohlwollens des späteren Fürsten Karl Alexander für jenen und seine FamilieZeugnis.
Im Herbste 1797 ernannte Fürst Karl Anselm seinen „Geheimen Rath unddamaligen Regierungs - Präsidenten Karl Freiherrn v. Eherstein" zu seinem „zweitendirigirenden Geheimen Rathe und Präsidenten bei seiner Geheimen Kanzleiund General-Postdirektion" in Regensburg. In dieser Stelle verblieb Ebersteinbis zum Jahre 1798, zu welcher Zeit er sich nach Heidelberg zurückzog und daselbstbis 1806 privatisirte.
Nach des Fürsten Karl Anselm von Thum und Taxis Tode legte auch derjunge Fürst Karl Alexander dem Frhrn. v. Eberstein den Charakter seines fürstl.Geheimen Raths bei und verwilligte denrselben 20. März 1806 den Fortgenuß herbisher bezogenen Besoldung von jährl. 2000 Gulden nebst den 500 Gulden Equipage-geldern.
Nr. 459. „Decret für Kerrn Geh. Hiatst War. von Oberstem zu Keidelverg."
Wir von Gottes Gnaden Aarl Alexander, des heil. röm. Reichs Fürst vonThurn und Taxis, Fürst zu Buchau, gefürsteter Graf zu Friedberg-Scheer, Grafzu Valsasina, auch zu Aüarchtall und Neresheiin, Herr der freien ReichsherrschaftGglingen, Herr zu Gstrach und Schemmerberg, Herr der freien Herrschaften Dem-mingen, Tischingen, Balmershosen, auch zum Bußen rc., Ritter des GoldenenVließes, s)hro Röm. Rais, auch Rais. Aönigl. Apostol. Alajcstät wirklicher geheimerRath und Prinzipal-Aommiffarius bei der allgemeinen Reichsversammlung, auchGrb-General-Postmeister im h. röm. Reiche ?c., Urkunden und bekennen anmit:Da nach dem Ableben Unsers in Gott ruhenden Herrn Vaters der Herr geheimeRath Baron von Gberstein die Bitte um die Belastung dessen, was ihme vonAnserm Herrn Vater bewilliget worden, an Ans gestellet und Wir sowohl in Hin-sicht der bestehenden Verhältnisse, als auch demselben Ansre rücksichtsvolle und wohl-wollende Gesinnungen zu bethätigen, recht gerne geneigen, dieser Bitte zu willfahren:Als legen Wir vor allem genannten Freyherrn von Gberstein anmit den Tha-rakter Ansers fürstlichen geheimen Raths bei und verwilligen demselben denFortgenuß der bishero bezogenen Besoldung von jährlich zweitausend Guldennebst denen fünfhundert Gulden Gguipagen-Gelder und lasten Unsere Gber-Gin-nehmerei anweisen, daß diese Gelder wieder wie bishero in vierteljährigen Ratenbezogen werden können. Zu Arkund dessen haben Wir gegenwärtiges Dekret eigen-