Druckschrift 
Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
Seite
578
Einzelbild herunterladen
 

von Michael s7(s0 bis (Ostern sTIs tragende so Thlr. Interessen künstige Gsterns74s auch richtig, wie auch 25 Thlr. Interessen künftige Michael s7^s versallen,Herr Vormünder Gras von Tberstein bei Verfließung des Termins zahle.Ztcns Sobald die Zahlung derer beeden Wechsel geschehen, obligirt sich FrauWilhelmine Tharlotte Philippine von Gailenberg geborne von ^uern-heiin, nicht allein ihres sel. Thcherrn Quittung über die von ihr empfangenens000 Thlr. Thegeld bei Tmpfang der s000 Thlr. des ersten Wechsels origina-liter getreulich auszuantwortcn, sondern auch bei Bezahlung des 2ten Wechselsü ^28 Thlr. 5 s chr. eine General-Quittung der aus der Verlassenschaft ihres sel.Theherrns Herrn Tarls von Tberstein ihr gezahlten Gelder samt dem (Originaldes Vergleichs äs äuto Dillenburg den s6. Febr. s?26 von sich zu geben undHerrn Grafen von Tberstein ohne alle Widerred zuzustellen. Wie denn nundie Sache obbeschriebener Maßen seine Richtigkeit erhalten, Herr VormünderGraf von Tberstein nicht allein die verfallene Interessen mit 200 Thlr. barabgetragen, auch die Wechsel, einen von s000 Thlr. und einen von ^23 Thlr.5 t e(r., in Leipzig zu zahlen von sich und ihr Frau Wilhelminen THar-kotten Philippinen von Guttenberg gebornen von Quernheim durch seinenHerrn Sohn Herrn (Obristwachtmeister Grafen von Tberstein zu Händenstellen lassen und alle vorgeschriebene Punkte ohne alle diffikultät zu erfüllen sichengagiret, als werden hiermit und kraft dieses alle proceß und Zwistigkeiten, jedochmit dein ausdrücklichen Vorbehalt, daß die Wechsel und Interessen zur Verfallzeitrichtig und bar bezahlet werden, auf ewig aufgehoben und vergessen, und ver-sichert man sich beiderseits einer künftigen guten Freundschaft. Urkundlich sinddieser Vergleich zwei gleichlautende aufgesetzt von beederscits Tontrahenten Beistandund Bevollmächtigten unterschrieben und mit ihren angcbornen Petschaften besiegeltund jeden: Theil ein (Original zugestellt worden, alles treulich sonder Gefährte.

Mainz den sv. Dezbr. s7^0.

(V. 8.) Mttwlmiml Clmrlottu IMlippine v. Guttenberg, geb. r. Gucrubeim.sT. 8.) Mili>>>> MmUrig Gottkrml ron Guttenberg als Beistand vonmeiner Gemalin Wilhelminc Tharlotte Philippinevon Guttenberg geborne von ^uernheimb.sb. 8.) chrieürirb Grntk ron Eberotcin als Gevolmächtigter MeinesHerrn Vatters Herrn Trust Friedrichs Graffcn vonTberstein.

Briefe Johann Karl Hriedrich's ^reiherrn von Lberstein an seinenVormund, den ältesten Bender seines verstorbenen Vaters, den GrasenTrust Friedrich von Tberstein zu Groß-Leinnngen.

Nr. 429.

Wohlgeborner Graf, gnädiger Hr. Ghein:! Tw. vxoeltknes an nrich erlassenesSchreiben von dein 2 s. Xbr. habe wohl erhalten, woraus dann einestheils ersehen,wie mein voriges Schreiben, welches den 28. Xovbv. äatrrst, crstl. den s6. Xbr.eingelaufen; weiß also selbst nicht, woran es liegt. Baß nur der liebe Hr. Vllsiinaber schreiben, daß die andern Hrn. Brüder dieses eher gewußt, was denenselben indiesem Brief gemeldet, weiß nicht, wie dieses kommen sollte, indeme doch zugleichschond vor 5 Nonatsn alle dieses geschrieben und um soviel Geld gebeten, als ichvor das Pferd habe müssen geben. Ja, der gnädige Oiwim schreiben mir auch,Sie haben s^s Tage vorher das Geld an den Hrn. Ickent,. gezahlet, weiß also nicht,warum ich bis äuto noch nichts bekommen, und möchte wohl wissen, wer dannSchuld daran wäre. Daß hier so elendiglich leben muß und nicht mehr als 6 Thlr.truetuniönt bekomme, von welchen doch ohnmöglich als ein Vttieier leben kann,sondern muß alle Monat so viel lehnen, daß auskommen kann, dann das übrigeGeld mir abgezogen wird vor das Pferd laut von mir gegebenem Schein, welcher