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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
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gehörige Wieschen hätten wegschätzen lassen und zu sich genommen, <zno furoaber, wußte er selbsten nicht. Derohalben könnte er pro küturo mehr nicht vomHaus (d. i. d. Unterhaus, nicht d. Sterbehaus) aus als 30 Thlr. Zins geben.

Nr. 425. Antwort des Grafen von Kverstein.

Monsieur. Dessen 3 Schreiben vom 16. Marl., 27. Xpr. und 4. Mai habesuccessive erhalten. Wie nun an dem bei dem ersten angeschlossenem Nemoriu odersuppligue allerhand Erinnerungen gefunden, aber gehoffet, täglich hier ab und niiberkommen zu können, als habe es auf mein Anwesen beruhen lassen müssen, welches mitGott sicher geschehen soll. Auf das 2te so habe vor hiesige Frl. zwar viel mehrins Kloster und sonst ausgeben, als die Post anbetrifft, so habe mich auch allerortennach einem Anlehen von 3000 fl. umgethan, aber nicht ausmachen können.

Der Anschlag des Hauses ohne mein Vorwissen und Zufriedenheit ist null,ob er schon von der Regierung kommt; wird sich auch finden. Auf das dritte ist dieWegschätzung der Wiese und Gartens eben auch null. Will Hr. I). VioponbrolrDifficultätcn machen, so kündigen Sie ihm nur das Haus mit Zuziehung Zeugen auf,welches vorläufig melde. Verbleibe Monsieur votre t,bdl. st odsissunt

Mainz, 7. Muis 1729. I^s llowts ä'Lberstsiu.

Nr. 426. Schreiben des Aürsten Evristian an den Grafen v. Köersteinzu Dresden ä. ä. Ditlenvurg, den 21. Isevr. 1730.

Hochwohlgeborner Graf! Was die Vormündere derer löbsrstsinischenMinder erster Ehe wegen der ältesten Fräulein von ktldsrstsin, so sich cluto imMloster zu Wainz befindet, au mich geschrieben, ein solches wird die eingebogenesnpMgus des mehrern zeigen. Weilen ich nun hierinncn nichts thun mögen, eheund bevor der Herr Gras seine Uleinung darüber gegeben: Als habe solches denen-selben kommuniziren und deren Gutachten vernehmen wollen. Weines Dafürhaltensdeuchte mich, wohlgethan zu werden, um der schweren Mosten los zu werden, daßermeldte Fräulein die Bedienung bei der Gräfin von Laar annehme. In Er-wartung einiger Antwortszeilen bin des Herrn Grafen dienstwilliger

Dillenburg, 2 s. Febr. s730. Glinst»»» Fürst Zu N»SS»u.

Nr. 427. Antwort des Grafen Ernst Ariedrich von Eversten!.

Durchlauchtigster Fürst! Ew. Durchl. gnädigstes Schreiben vom 21. Vobrnuriisamt beigeschlossenein Ukemorial des Büringischen Assistenten Herrn Molurii Dieterichshabe vorgestern die Ehre gehabt zu erhalten, muß aber aus beider Inhalt fast be-fahren, daß Ew. Durch!, meine zwei Schreiben, welche ich die Ehre genommen, anDieselben aus Wainz unter dein 2s. Septembr. und von hier aus dem s5. Xbr.t?2ß abzusenden, nicht zu Händen gediehen. Sintemalen ich in crsterem berichtet,daß des sel. Gber-Iägermeisters älteste Tochter erster Ehe aus demMloster mit mir nach Sachsen nähme und daselbst bei meinen Mindern fernererziehen lassen wolle. Nächst diesen, habe mich über vorgedachten AssistentenDietrichen beschweret, daß selbiger wider mein Wissen und Genehinhalten sichunterstanden, dieser meiner Mses heimlich Briefe und Geld zu schicken, auch nochweiter Anträge zu thun, und sie dadurch zu Ungehorsam und unnöthigen Geld-Ver-spielderung zu verleiten, alldieweilen ich nicht allein das Mostgeld besage habenderQuittungen vor sie ordentlich bezahlet, sondern auch sie mit Wäsche, Mleidern undallen andern Bedürfnissen versorget, hingegen zu unnöthigen Quackeleien Geld zugeben bedenklich geachtet, mithin Ew. Durchl. unterthänigst ersucht, von dem Mo-tmrio Dietrich seine diessallsige Verantwortung und Specisikation, was und wozuer ihr Geld geschickt, zu erfordern, damit ich ersehen könne, ob ctwan durch inuelli-imtiones der Nonnen oder meines Brüdern Tochter selbsten man von meinerAbwesenheit zu profitiren gesuchet, und solches ihine als eine zu nichts als Unord-nung dienende Sache zu verweisen.