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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
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von Eber st ein sei, dann 1 Portrait, worüber ein Glas, Jhro hfstl. Dchl Fürst Wilhelm hochscl.Andenkens; 1 Hausuhr in einem langen Kasten von Nußbaumenholz, ein runder Theetisch schwarzbraun,ein LÄntor von Nußbaumcnholz mit Schubladen, ein grünes Taffctbett, 2 Stühle mit rothcm Lcderüberzogen, 1 alter Kasten mit Briefschaften, das Gut Eichen betreffend zc.

b) In der Lämmer daran: ein Eantor von Nußbaumenholz mit 12 Schubladen zc., 1 GesteckMesser von Silber und 1 Löffel, von Jhro Dchl. dem Frln. Johannette geschenkt zc., der Ebcr-steinische Stammbaum, 1 Spiegel, 1 grüner Lichtschirm, 1 Sessel, 1 Tannentisch, 1 Schriinkchen vonTannenholz, worin allerhand Briefe sc;

0) in der Fra» Wittib Stuben: 1 Bett mit sc. schwarzen Vorhängen (ist zur Trauer gemachtworden), 1 Schreibtisch, 1 Theetischche», 1 Tisch mit schwarzem Wachstuch, 2 GueridonS von Nußbaumen-holz, 3 Stühl unten grün Tuch und mit schwarzem Tuch überzogen (die Bedeckung aber zur Trauer) zc.;

ä) in der Liuderstnbe mit grüne» »ad reihe» Tapeten: 1 Schrank mit 4 Füßen und Schubladen,1 Spiegel, 1 äito mit Silberblechrahm sc., 1 Schrank von Tannholz zc., 2 körberne Wiegen, 4 Stühlmit Leder überzogen, 1 Laufstuhl, 1 Kasten, worin das Silber, I eiserne Wiege, 2 Better zc.;

e) i» dem Spcisstmnier niit grünen nnd reihe» Tapeten: 1 Schrcibtischlein, 1 runder Tisch vonEichenholz, 3 Stühl mit rothem Leder überzogen, 1 Spiegel mit vcrguldenen Rahmen, 1 Brettspiel,25 große und kleine Figuren von Porzellan, 1 brauner Schrank, 6 Portrait», 2 obig dem Kamin, sofest angemacht zc. zc.

1) im Hanse: 3 große Pferdeschildereien, 7 kleine äito, 1 großer Schrank, l Schilderei mit Tabaks-rauchcrn, 3 Wandleuchter, 1 kleiner Schrank Zc.;

K) In der Lakaicn-Siubcn: 3 rothe Stühl, 1 4eckiger Tisch, 1 Bettstuhl mit dem Bett zc.;

Ir) in der Lüchen (langes Vcrz);i) in der Spclskammcr zc. sc.;

ie) im große» Saal des Mittlern Stockwerkes mit grünen vergoldeten Tapeten: 2 große Spiegelmit Nußbaumcn-Rahmen, 1 großer äito mit vergoldetem Rahmen, 12 Stühle von rothem Juchtenledcr,6 englische Stühle, 1 zinnerner Schwenkkessel mit einem Gran, 1 gelb und blauseiden Bett, 1 Schrank(worin Gläser), 1 eingefaßter steinern Tisch zc.;

I) in einer Kammer daran: 6 Gemälde, so alt zc.;

m) in einer Stube mit grünblauen Tapeten: II Portraits fürstl. Personen vom hiesigen hochf.Hause zc.;

n) in einer Stnbe mit grünrothen Tapeten: l> Poiiraits, ö Stühl von Nußbaumcnholz zc;

0) in einer Stube mit gelbrothcn Tapeten: zc.;x) in des Informators Stube: zc.;

<z) in der schmarien Zeugkammer: zc z

in einem Kästchen der Kinder Sparbüchse: ii fl. Lüneburg vor Christina, 7'/s st, 4Vs aid.vor Karln, 7^4 st. vor Amalia, 9 fl vor Johannetta, 7 fl. 9 nid. einem verstorbenen Kinderster Ehe;

r) in der tlüjlkammer: zc.;s) in der Lämmer daran: zc.;t) auf dem Speicher: zc.;

u) u. v) in den Leitern: zc.; rv) in dem Stall: zc.

Das Gut Eichen sollte vermöge Testaments des Ober-Stallmeisters v. Büringdem ältesten Sohne seiner Schwester ausschließlich gehören. Die alte Frau v. Büringund die Witwe v. Eberstein machten jedoch ebenfalls Ansprüche daran geltend. Des-halb wurde dem Professor Johann Ludwig Wiederholdt zu Herborn der ganze Sach-verhalt mit dem Ersuchen mitgetheilt, ein Gutachten darüber abzugeben. Das einge-holte Responsum lautete:

Aus diesem vorstehenden ?uet,o resultiren und entstehen verschiedene Fragen,und zwar:

1) was von der den 9. ^lun. 1719 gemachten Disposition zu halten seie?

2) ob solche durch den am 13. 1720 gemachten Vergleich konvalidiret und be-kräftiget worden?

3) ob der Herr von Eberstein in Ansehung des Guts von denen Eichen als einKreditor oder aber als ein Erbe und Eigenthumsherr zu konsideriren seie?

4) was von dem den 30. Sept. 1721 ausgehändigten Schein zu halten seie?

Huaeslionmn l mam. Bin ich der Meinung, daß diese Disposition vom 9. äanuarif 1719vor kein zu Recht beständiges testnmeMum zu halten seie, indem es demselben sowohl an denenLoieimitatibus intrinseeis als extrinseois fehlet, dann

1) hätte des Hrn. lestatori» seliger Frau Mutter, welche noch im Leben, die psKitima, wenigstens,und zwar titulo iiistitutioni» verlassen werden müssen, so aber nicht geschehen, und also wäre dasselbedamalen der guereias inottieiosi testamenti unterworfen.

2) Ist sothanes testamsntum zugleich per moäum eontraetus errichtet, indem die instituirtenErben, diese Disposition ohnverbrüchlich zu halten, mit einem Handschlag versprochen, da doch ein