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Seine Aönigl. Majestät in Preußen w., Unser allergnädigster Herr, laßen demÄlajor von Dlmrstöiu hierdurch zu seiner Nachricht abschrifftlich bekandt machen,was der Aeichs-Aanuner-Gerichts-Draasiclaiw zu ^Vetxlar Graf von Spauvr wegenBeschleunigung seines mit der Aa88an-Dillönbnr»ischen Rent-Eainmer habendenDroesssss in Antwort gemeldet hat. SiAnatnw Darlin den 2-(. Daaembr. (765.Auf Sr. Aönigl. Ulajestät allergdsten Lpseial-Befehl1'iullen8leiu.
Durchlauchtigst, rc. Ew. Aönigl. Ulaj. haben gdst. geruhet, mir zu erkennenzu geben, wie Allerhöchst Deroselbe die Beförderung der Endschafftlichen End-scheidung in Sachen des Najors v. Oberstem entgegen die Fürst!. Dassau-Dilikn-bnr»ische Rent-Gammer gerne seheten. Meiner gegen Ew. A. M. tragendenunthsten. Devotion zufolge habe den in Sachen angeordneten liotoronten an Be>schleunigung der Dotation bereits erinnert und wünsche nichts mehrers, als daßdieser auch bäldest in Stand setzen möge, solche in Bortrag kommen zu laßen. Zuhöchsten Aönigl. Hulderr und Gnaden empfehle mich unterthst und ersterbe :c. Ew.Aönigl. Maj. I?. K. 8z»aner.
Wetzlar d. 8. üeesinbr. (765.
Ms mein Urgroßvater starb (27. Okt. 1778), war die Löhnberger Prozeßsachenoch auf dem alten Flecke. Sein Sohn ^Villlklm, kursächs. Hof- und Justitien-Rathzu Dresden, brauchte das von dem Ober-Stallmeister v. Büring am 9. ckan. 1719errichtete Testament in einer aus den: Büringischcn Majorat herrührenden Sache, umsich mit seinen Geschwistern (Karl und Charlotte) zu vernehmen, und wandte sich des-halb nach Wetzlar mit der Bitte, ihm das Original oder doch wenigstens eine be-glaubigte Abschrift davon zukommen zu lassen.
Nr. 366. Dxtralt eines von dem Kerrn Kammergerichts -^88«88 «r von Leip-zig er ck. ä. Wetzlar den 12. Hkt. 1782 erlassenen Schreibens.
Dem Herrn Hofrath von Eberstein bitte meiner verbindlichsten Hochachtungzu versichern und daß ich dessen Angelegenheit aufs beste besorgen werde. EinOriginal-Dvennwnt. in eausis ponckonlibus ab GM.D zu movircn, steht weder beimir, noch bei der Aanzlei. Das ist res sonalns, und der Anwalt muß in anckionliadarum anrufen. Ich habe den Hrn. Die. Lange deshalb bereits oxeitäret, und essoll entweder rstwaclikio Origiualis koskamonti oder doch eopia vickimaka ojnsckeinnächstens erfolgen.
Nr. 367. Schreiben des Illeentisten Lange an den Kofratlj Wilhelm Zsrhrn.v. Kberstein zu Dresden ä. ä. Wetzlar, den 1. Dez. 1782.
Hochwohlgeborner Freiherr w.I Ew. hochwohlgeboren verehrliches hat mirder Herr Assessor von Leipziger zugestellet und in gefolge solchen soll DeroVerlangen ein Genügen geschehen, sobald die bereits bestellte Abschrist desvon Bühringischen tsstaments aus der Reichs-Aammergcrichts-Aanzlei in be-glaubter Forni erhalten habe. Wegen der Fortsetzung der Sache, das Gut Löhn-berg betr., erwarte alsdann seiner Zeit weitere Befehle, da mir der ganzeZusammenhang der Sache auf das genaueste bekannt ist, indeme die Feder selbstendarin gesühret habe. Herr von Leipziger wird zur Beförderung auch das Seinigebeitragen.
Da mein Urgroßvater fünf Jahre vor seinem Ableben das Amt Leinungen ge-kauft hatte und er sowohl, als später auch seine Erben mit Bezahlung der daraufhaftenden Schulden genug zu thun hatten, so war das wohl der Grund, weshalb derHofrath von Eberstcin nicht gesonnen war, den Löhnberger Prozeß fortzusetzen. Des-halb wurde ihm auch das Büringische Original-Testament ausgeantwortet, wie nach-stehendes Schreiben des Kammergerichts-Assessor v. Leipziger zeigt:
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