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erhielt die betrübte Nachricht, daß mein Hr. Schivager der Hauptmann OsorK«Ill'ikckörioli den 4. Imjus in der lZn-taills bei LlrisAg-u in Schlesien mit geblieben.Den 21. ist mein jüngster Hr. Schwager von hier auf Brücken geritten. Den 28.ist Frl. Clsarlattchen mit dem Vetter ^.lbreollt zu mir kommen. Den ZV. ist meinHr. Bruder der JägerMstr. von Friedrichsrode aus zu mir kommen, hat denMittag bei mir gegessen, und nach Tische ritt er noch auf Morungen.
Znlius. Den 1. ist mein Vetter der Ickeut,. Citri nach geendigter Brunnenwieder nach seinem Euulcznuirungs-Hnurliörs Islarbusb gereiset. Den 2.ist mein jüngster Hr. Schwager von Werther zu mir kommen. Den 5. ist meinjüngster Hr. Schwager wieder auf Kl.-Werther geritten. Den k. ist Frl. Charlottchenmit dem Kl. ^Ibreobb wieder auf Leinungen gefahren. Den 1v. ist mein Hr.Schwager der Obristl. benebst seiner Fr. Gemahlin, Frln. von Wilcken und ältestenund jüngsten Sohne zu mir kommen. Den 12. habe ich meine Brunnen-Eur beschlossen,und ist er mir Gottlob recht wohl bekommen. Den 13. ist mein Hr. Schwager derObristl. benebst seiner Gesellschaft wieder auf Brücken gefahren. Den 14. bin ichmit meiner l. Frau, Frl. Mscmorchen und der Christkime auf Katzenstedt gefahren.Den 1k. sind wir von Katzenstedt wieder auf Harzgerodc gefahren. Den 19. binich ganz alleine auf Klein Werther gefahren. Den 2V. bin ich mit meinem Hrn.Schwager nach Nordhausen gefahren. Den 21. bin ich von Kl. Werther aufBrücken gefahren. Den 23. bin ich von Brücken wieder auf Harzgerode gefahren.Den 25. ist der Hr. Oiaeoims hier gewesen.
Nr. 317. Kijestiftung Kerrn Wer-WergHauptmanits.
Kund und zu wissen sei hiermit, daß zwischen dem Hochwohlgeb. Herrn, HerrnAnton Gottlok von Gkersteitt, Erb- und Gerichtsherrn auf GeHafen zc., Sr.hochfürstl. Durchl. zu Anhalt-Zerbst und Bernburg hochbestallter Ober-Berghauptmann,und Dero werthgeschätzten Frau Gemahlin, der Hochwohlgeb. Frauen, Frauen JohannenCharlotten gebornen Herrin von Merther, vermählten von Eberstein, mitVollwort und Genehmhaltung Dero gerichtl. bestätigen Euruboris, des Hochwohlgeb.Herrn Wolf Dietrich von Eberstein, Erb- und Gerichtsherrn auf GeHofen undJauche, Sr. Königl. zc. zc., nachfolgende puetu clotMu christadel. Gebrauch nach ver-abredet, beliebet und geschlossen worden. Es hat nämlich abgedachte Frau Ober-Berghauptmannin I. Ch. Herrin von Werther, vermählete von Eberstein, überdie Ausstattung und Mrupsiarnul-Gelder eintausend Thaler, den Thlr. zu 24 Gr.,den Gr. zu 12 Pfg. gerechnet, zum Heirathsgut und Ehegelde ihrem vielgeliebtenEheherrn A. G. von Eberstein baar und in einer unzertrennten Summe an grobenMünzsorten zugewandt und auSgezahlet, welcher sie auch wirklich in Empfang genommenund selbe an den Herrn von Geusau zu Mannstedt wegen seiner sel. Frau SchwesterFrauen Magdalenen Elisabethen von Geusau gebornen von Eberstein aus demHarras'sehen Gute zu GeHofen zu fordern gehabter Gelder wiederum bezahlet unddarmit eine Lehnschuld getilget hat. Hiergegen nun verspricht der Herr Ober-Berg-Hauptmann A. G. von Eberstein vor sich und seine Erben und Lehnsfolger, seinerHerzgeliebtesten Fr. Gemahlin I. Ch. von Eberstein gebornen Herrin von Wertherangeregte eintausend Thlr. Heirathsgelder zu verleibdingen und darzu eintausendThaler zum Gegenvermächtnisse, also in Summa 2000 Thlr. zu setzen, die ihr aufden Fall, daferne nach Gottes heil. Rath er, der Hr. Ober-Berghauptmann (welchesdoch Gott der Allmächtige noch lange Zeit in Gnaden verhüten wolle) ehr dann seinewertheste Fr. Gemahlin das Zeitliche gesegncn sollt, nach Lcibzuchtsrecht und Gewohnheitalljährl. und jedes Jahr besonders mit 200 Thlrn., so lange sie ohne Verrückung desWitwenstuhls beim Leben bleibt, unweigerlich verzinset und an guter unwiderrufenerMünzen auf zwei Termine, nämlich Ostern und Mcümslis, welcher Termin nach demTodesfall der erste sein wird, auf derer Herren Erben und Mitbelehnten Kosten undGefahr geliefert und ausgezahlet werden sollen; darzu derselben vor Brennholz, Getreideund anderer zu ihrer Haushaltung behörigen Eingeschneide, wie es Namen haben mag,