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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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Bei der brüderl. Theilung 1718 zog Wolf Dietrich das 2. Los:Bekommtvon (dem Harrasischen Hofe zu) GeHofen heraus", und 21. Dez. 1734 quittirte erseinem Bruder Anton Gottlob, der das 1. Los:Das Harrasische Gut zu Ge-Hofen" gezogen hatte, über seine Erbportion.

Nach dem Absterben der Georg-Sittig'schen Linie erhielt Wolf Dietrich 4. April1719 V« des Trebraischen Gutes zu GeHofen, übernahm durch Session ck. ck. Großleinungen31. Aug. 1729 zu seinem '/>> uoch die ^/g seiner Brüder und erwarb lt. Kaufs ck. ck. Ge-hofeu 6. April 1730 auch noch das Vg des Oberstlieutenants Wolf Friedrich v. E.(von der Teichdamm-Branche). Diese durch Erbschaft und Kauf erworbenen Vg ver-kaufte er darauf 9. März 1741 an seinen jüngsten Bruder Wilhelm für 32000 Thlr.

Wolf Dietrich und sein Bruder Anton Gottlob hatten dem Müller undPächter der Ebersteinischen Mühle zu GeHofen, Hans Elias Claszen, den von demDomherrn A. A. v. E. auf diese Mühle genommenen Vorstand von 600 Thlrn. nebstZinsen ausgezahlt und hatten nun diese Summen (600 Thlr. Kapital und 778 Thlr.Zinsen und Unkosten) von des Domherrn v. E. Söhnen, welche die Mühle an denVater der zuerst genannten Gebrüder v. E. (Christian Ludwig) mit dem Versprechenverkauft hatten, die Claßischen Vorstandsgelder selbst abzutragen, zu fordern. DesDomherrn Söhne, Wolf Friedrich und Otto Maximilian, hatten zwar im Febr.1733 ihren Gläubigern für das diesen schuldige Geld Grundstücke verpfändet, konntenjedoch den Ober - Aufsehcramts - Konsens nicht erhalten, weshalb Wolf Dietrich undAnton Gottlob v. E. 1. Dez. 1734 den Ober-Aufseher ersuchteu, den GebrüdernWolf Friedrich und Otto Maximilian v. E. gerichtlich aufzuerlegen, nach Ablauf einesVierteljahres ihre Schuld zu berichtigen (H. N. 58).

Nachdem Wolf Dietrich den Militärdienst quittirt hatte, wohnte er bis 1726in Domsen (im Geh. Staatsarchive zu Dresden wird ein Brief vonWolf Dietterichvon Eberstein" ck. ck. Domsen am 6. Sept. 1720 mit 5 feldrigcm Siegel aufbewahrt),darauf bis zu seinem Tode in Gehofcn. Da er seine Besitzrate von ^/g am TrebraischcnGute verkauft hatte, so nahmen nach seinem Tode mehrere seiner Kinder ihren Wohn-sitz in Groß-Leinungen. Dort starben: Eleonore S. (1783), Ch. Elisabeth(1783), Johannetta Chr. (1797) und deren Bruder: Major Christian L. (1790)und die Hauptlcute Leopold W. (1802) und Albrecht R. (1798), auch JoachimFriedrich's Witwe geb. v. Außem (1799) und ihr Sohn H. Wolf v. E. (1824),endlich Leopold's Frau geb. v. Welchhausen (1795).

Am 19. Dez. 1743 kaufte der Ober-Berghauptmann Anton Gottlob v. E.für seine Neffen Christian L., Wolf Heinrich, Joachim Friedrich, Wolf Georg,Leopold W. und Albrecht R. v. E. (des Hauptmanns Wolf Dietrich hinterlasseneSöhne) von dem Hauptmann v. Rockhausen in Kassel und dem Inspektor Heinßendas vom Stifte Merseburg lehnrührige Dorf Jaucha für 2900 Mfl. (s. unten, S. 455).

1751 beabsichtigten die genannten 6 Gebrüder v. E. das Jauchische Lehngutwieder an die Gebrüder Heinßen zu verkaufen; die vorgehabte Verkaufung kamjedoch nicht zu stände, sondern einer der Verkäufer, nämlich Wolf Heinrich v. E.,nahm das Dorf Jaucha mitVorbehalt der übrigen 5 Ebersteinischen GebrüderGesamthandrechts" für 2000 fl. käuflich an.

Nr. 315. Friedrich August an Geh. Htäthe (8peo.-k. Ar. Aug. II. IZd ibXIX.Ar. 6833). Daß voü zweien Kbersteinischen Gebrüdern an dem GuteJaucha Vegaugene Lestnsfeyter ohne Ahndung zu pardonniren.

V. G. G. Friedrich August, Köuig zc. Kurfürst zc. Wie Wir nach zc.Vortrag eurer 4 zc. Berichte ck. ä. 14. u. 15. in. xr. zc. . . . Ob auch wohl zum4) Christian Ludwig und Joachim Friedrich Gebrüdere von Eberstein sich seitder Zeit, da sie wegen Nehmung der Lehen und reciprocirlichen Mitbelehnschaft andem in uo. 1744 neuerkauften, von Unserm Stift Merseburg lehcnrührigen DorfeJaucha bis zu ihrer Rückkunft aus dem Feldzuge in Unsere Lande no. 1745 Indultausgewirket, weiter nicht, wie jedoch von ihren Brüdern Wolf Heinrich, inglcichen