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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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woselbst hin ich solchen Tages wie sonst fast allezeit, um die Gstern allda zu halten,gangen gewesen, in geziemenden:, aller dehmüthigstem Respekt überkommen. Ge-stalten nun mir nichts als Gehorsam obliegt, so habe mich gegen die dasige Prin-zessinnen von allen, so die Differenzen mit der Kasselischen Vormundschaft undihrer Frau ülutter Verlassenschaft angehet, lediglich excusirt; auf ihr inständigesVerlangen aber wegen dessen, so ihre Privatsachen unter sich als Geschwister an-betrifft und mit obigen: keine Konnexion hat, :c. anzufragen versprochen, ob ihnendarinnen mit wohlmeinendem Rath andienen dörfe.

übrigens werden Tw. Königl. ülaj. ermäßigen, wie betrüblich und schmerz-haft einem ehrlichen ücann sei:: müsse, bei seinen: allergnädigsten König und Herrndurch dergleichen kundbare Losheiten und Verleumdungen verunglimpft zu werden.Jedoch opfere Tw. Königl. ülaj. :c. Befehl ich mein gerechtes rsssutsmsnt gegendie Diezische Regierung mit äußerster Gelassenheit und Submission auf.

übersende anbei snb numsris f. 2. S. p 5 einige die Iülichische Sache be-treffende Kopien, das übrige seind ein und andere rechtliche Bedenken, so die sel.verstorbene Fürstin von Friesland und deren Ansprüche an Brandenburg hierinnen-falls allein angehen, und würde ich crstere längstens allergehorsamst eingesendethaben, daferne mich nicht in der Hoffnung betrogen gefunden, aus solchen etwas,so zun: Behuf Tw. Königl. Rias, allerhöchstem Interesse sein mochte :c., in Kenntniszu bekommen. Tur Königl. ütaj. allerunterthänigster :c.

ülainz, 3. April s?27. G. L. Gr. von Gdrrstem.

Nr. 279. k 8. k/Ir. äs Zeebacli.

Uonsisur! ä'ai rs<zn lg. Isürs czus Votrs ltlxesllsnos m'g kg.it, l'Iismikm- äsm'serirs äu 27. än pusss, pur 1a<iuölls z'gi vn es cpis ls (lonssil privs g ju^sg prspos ä'oräoimsr gu Ott. ä'blbsrstsin gn siijst äs pluintss cius Ig RsZsussäs Vis^ g ports eontrs lui. Nss ssutimsuts ssnt si: eslg sonkormss g csnx äu1'snssil privs, uussi gi-ss ässg serit g Usus. Is (loiuts ä'Ldsrstsiu es mms je km'stouMirs, cpri! äsvgit uuipusinsut ss rs»4sr sslsn lss orärss pn'il rsssvrgit äsVrssäs. äs «ms pgrtgitsmsut Älsusisur I)s Votrs Lxesllsnos 1s plus liumbls ste.Vgrsovis 1s 9. gvril 1727. ^Ismming.

Der fürstl. nessau-diez. Regierung über den Kannnerhcrrn Grafen von Eberstein geführteBeschwerde betr, 1727, im k, Hauptstaatsarchiv zu Dresden. I ,oe. 8395. Nr. 17.

Nr. 280. Schreiben der Kurs. Geheimen Käthe an „Ihro Königs. W. inKosen" ä. «I. Dresden 23. Juki 1725, worin sie die Kückberufung des GrafenKrnst Ariedr. von Köerltein beantragen (ps. lkxv. Ilms de Seevach, Künan,Konickau, Leipziger, Zech, Loh).

Tw. Königl. ül. haben i. I. 17s0 vor gut gefunden, eine eigene Abschickungan den Thurülainzischen Hof zu thun und dazu den damaligen Hop NNb Ke-gntions-Kntff von Eberstein zu gebrauchen, zweifelsohne in der allergdstenAbsicht, nicht nur Sr. Thurf. Gnd. zu lÜainz dadurch ein Kennzeichen von Derogegen Sie als den ersten von Dero Hrn Ülit-Thurfürsten tragenden Hochachtungund Freundschaft zu geben, sondern auch die damals an verschiedenen Höfen ange-brachte Schwed. Indemnisations - Angelegenheit nebst der HanauischenTonsenssache und andern durch Thurülainz besser praeparircn zu lassen. Tsist ist auch Graf von Oberstem von solcher Zeit an beständig an selbigen: Hofegeblieben, außer, wenn ihme denn und wenn an andern Höfen darneben noch be-sondere Tommissiones aufgetragen worden. Allermaßen aber in der Schwed. In-demnisationssache an den: Thurülainz. Hofe wenig Gedeihliches bis äutv auszu-richten gewesen, mit der Hanauischen Sache es in andern Stand durch die mitHessen-Tassel gepflogenen Tractaten gekommen, auch in andern Affairen dermal,:wenig an mchrgemeldten Thurülainz. Hofe zu negotiiren, gleichwohl des Grafenvon Oberste!« jährliches Trartnment ein Ziemliches beträgst und bei der