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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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inmittelst sie versichert sein können, daß Kaiserl. Mas. ihren gegen allen unbilligen GewaltDero kräftigen Schutz angcdcihcu zu lassen, nicht entstehen werden."

nicht allein versichert, sondern auch weiterer Entschluß (der dafern ichtwas nominetsnus gedacht worden wäre, Zweifelsohn auch sogleich gefasset worden sein würde)verheißen worden, wann sie die Beschwernissen ordentlich anbringen würden.Woraus sich dann ergiebt.'

daß nicht im Namen der sämtl. nachgelassenen Prinzessinnen um dergleichen Zlanntenem--Kommission nachgesuchet habe,

sondern daß solches von ihnen selbst, wie sie nicht leugnen, sondern allezeit frei-niüthig gestehen werden, nach Nothdringlichkeit des von der Diezischen Regierungihnen angethanen Bersahrens geschehen, und das allerunterthänigste Memorialabgeschickt worden.

Nachdeme nun diese genommene Ussnrs von allen Unparteiischen approbiretworden, haben die sonst von allem zuverläßlichen Rath und Beistand destituirtePrinzessinnen durch Dero Frauen Tanten, der verwitweten Herzogin von Razivilund der Prinzeß Henrietten zu Dessau Dchl. Dchl. bei Ew. Aön. Utas, ersterenAtaatsMi nister und Feldmarschalln, dem Herrn Grafen von Flcmming, ansuchenlassen, mich zu vermögen, damit ihnen ich noch ferners mit Rath und That anHand gehen und assistiren möchte, dessen UxesIIsim unter dem änt.o Warschau, denH. Mai s?26 mir geschrieben:

„Aaäams la Driuessse Henriette äs Kassau m'azmnt Kvrit, gns vons aves assists äe vosvouseils In tnnülle äs Aassau äaus le äesoräre oü eile s'sst tronvs pur In mort äe InDr^. lenr mers et m'az-aut en meine teinxs pri6 äe vons portsr ä eontinuer vos soinsxonr eette mnisou. ,Ie vons prie Ar. äs I'nssister gunnä meme vons ne serex snr Isslienx äe vos donseils antnnt gns vons xonrrs?."

welches ich so mehreres als einen Befehl angenommen, als ich vor Ew. Aön.Was. aller gerechtestem und generösestem Gemüth mir keiner Displicenz vermuthenkönnen, diesen Raths entblößeten Fürstinnen der Gerechtigkeit und Erfordernis ihrerAngelegenheiten noch weiters ohne alle Absicht und Bortheil, als von welchenbeiden ich nichts gewärtigen kann, noch mag, heiräthig zu sein.

Ist auch ganz natürlich, daß ich mir einige Aachen, die zu ihrer Prätensiongehören, keineswegs aber Raritäten oder nrennn extrahircn lassen müssen, die ich,weil Ew. Aön. Rias, allerhöchste Geschäfte nicht gestatten, auch sonst meines Thunsnicht ist, unverrückt zu Granienstein zu sein, allerdings zu desto vernünftigerer unduntadelhaftigerer Beachtung mit mir zu nehmen gehabt.

Gleichwie aber die sämtl. Dchl. Prinzessinnen nimmer eingestehen werden,daß deren hochsel. Frau Mutter (welche man doch billig als eine Tode endlichruhen lassen sollte)

die in dein Sterbhaus befindliche Dokumenten und Briefschaften bei der Gelegenheit, dadieselbe Vormündern! und Regentin gewesen, zu lhanden bekommen, worunter rare undzum fürstl. ksaus und Archiv gehörige Stücke gewesen,

noch der ältesten Prinzessin Henrietten Dchl. auf sich kommen lassen, daß selbigeetwas nubovibativs ohne Borwissen und Gcnehmhaltung ihrer sämtl. fürstl. Ge-schwister darunter zu Nachtheil des Hauses begünstiget: Also ist

2) wohl pitoyabel, daß man Ew. Aön. Was. beglaubigen zu wollen nicht

scheuet

daß ich mich deren angcmaßet, an deren Abschristen Tag und Nacht arbeiten, und die-selben in großer Menge nacher Mainz transportiren lassen.

Wie wohlen, um Ew. Aön. Was. alles zu bekennen, ich bei dieser Gelegen-heit verschiedentliche Dokument«, so die von dem Aurhaus Brandenburg, und zwarvon Markgraf Albrecht Friederichen herstammende sämtl. Deseendenz an den Jülich-,Berg- und Tlevischcn Landen machende Prätension angehet, ohnvermerkt, undzwar eine ganze Nacht durch mit abschreiben lassen, wovon man zu Diez, wie ichsehe, Nachricht bekommen, aber soup^on haben muß, ohn eigentlich zu wissen, wases anbetroffen.